MUFFIN – Neues und flexibles UI für LibreOffice vorgestellt

22 Dezember 2016 Ein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

The Document Foundation (TDF) hat MUFFIN vorgestellt. Das steht für oder ist ein Akronym für My User Friendly & Flexible INterface. Die neue Benutzeroberfläche für LibreOffice wurde gemeinsam von den Teams Entwicklung, Design und Marketing auf die Beine gestellt.

MUFFIN erklärt

In der offiziellen Ankündigung erklärt The Document Foundation das neue UI so:

  1. My: Nutzer von LibreOffice wollen ein persönliches UI. Verschiedene Optionen sind vorhanden, damit sich die Benutzeroberfläche an die Gepflogenheiten des einzelnen Anwenders anpassen lässt. Ein allgemeines UI ohne Optionen ist suboptimal.
  2. User Friendly: Das UI sollte natürlich so benutzerfreundlich wie möglich sein. Die Anwender von LibreOffice haben aber klar nach einer modularen Benutzeroberfläche gefragt. Auf diese Weise kann sich jeder sein Niveau an Benutzerfreundlichkeit selbst konfigurieren.
  3. Flexible: LibreOffice wird auch immer mehr verschiedenen Hardware-Plattformen eingesetzt. Damit sind zum Beispiel Desktop und Laptop gemeint. Das Open Source Office läuft nebenbei bemerkt auch auf einem Raspberry Pi 3 gar nicht schlecht. Jedes der Geräte bietet unterschiedliche Charakteristiken, Bildschirmauflösungen und so weiter. Die Entwickler wollen dem Anwender mit MUFFIN die Möglichkeit geben, das UI entsprechend an die Hardware anzupassen.
  4. INterface: Das Konzpet hinter MUFFIN ist die Kombination verschiedener UI-Elemente. Sie werden ab LibreOffice 5.3 verfügbar sein. Ob sie bereits als Standard eingeführt werden können oder als experimentelle Funktion Einzug halten, ist derzeit noch unklar. Das wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Je nach LibreOffice-Anwender wird es aber diese Benutzeroberflächen geben:

Die UIs im Überblick

Das Standard-UI mit den gewohnten Toolbars oder Werkzeugleisten.

MUFFIN - Standard (Quelle: documentfoundation.org)

MUFFIN – Standard (Quelle: documentfoundation.org)

Ein UI mit einer einzigen Werkzeugleiste. Das sieht dann so aus:

Einzelne Leiste (Quelle: documentfoundation.org)

Einzelne Leiste (Quelle: documentfoundation.org)

Die Seitenleiste mit einer einzigen Werkzeugleiste

Mit Seitenleiste (Quelle: documentfoundation.org)

Mit Seitenleiste (Quelle: documentfoundation.org)

Eine neue und experimentelle Notebook-Leiste oder Notebookbar. Der Anwender darf sich dann auf so ein Layout freuen:

Notebookbar (Quelle: documentfoundation.org)

Notebookbar (Quelle: documentfoundation.org)

An dieser Stelle wird klar, dass sich der Anwender je nach Gerät wahrscheinlich für ein spezielles Design entscheiden wird.

Weitere und detailliertere Informationen zu MUFFIN findest Du in diesem speziellen Blog-Beitrag der Designer. Ganz interessant ist auch dieses zur Verfügung gestellte PDF, das sich mit dem Konzept hinter dem neuen UI beschäftigt. Dort geht das Team auf den Fakt ein, dass fünf Generationen heutzutage einen PC oder einen Computer benutzen und man muss es irgendwie allen Recht machen. Ist zwar auf Englisch, aber dennoch sehr interessant zu lesen.

Nette Pi-Konstellation

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Ein Kommentar zu “MUFFIN – Neues und flexibles UI für LibreOffice vorgestellt”

  1. tux. sagt:

    Toll. So was hat Microsoft auch, nennt sich Ribbons.

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