KDE startet Spendenaktion für Randa-Treffen – KDE Apps für Android geplant

11 August 2015 3 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Die KDE Sprints finden zum sechsten mal in Folge in der Schweiz, Randa, statt. Wichtige Projekte und Entwickler stecken in aller Ruhe die Köpfe zusammen. Nicht von der Außenwelt abgelenkt suchen Sie nach Mittels und Wegen, wie man die Software verbessern kann.

Bislang waren diese Treffen nach eigenen Angaben immer sehr erfolgreich und haben zu außerordentlichen Ergebnissen geführt. Deswegen sind auch für dieses Jahr die Erwartungen hoch. Die Verantwortlichen des Projekts sprechen sogar davon, dass diese Treffen zu wichtigen Durchbrüchen geführt haben.

Allerdings kosten solche Treffen nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Es gibt Freiwillige und einige der Entwickler übernehmen diverse Kosten selbst. Trotzdem haben sie natürlich Ausgaben, wie die Reise selbst, Unterkunft und so weiter.

Das Thema für das Randa-Treffen im Jahre 2015 ist Bring Touch to KDE. Die Beteiligten wollen sich in erster Linie darauf konzentrieren, wie man die Touch-Komponenten in KDE-Anwendungen verbessern kann, damit sich die Software angenehmer auf Tablets, Smartphones und anderen Touch-Geräten einsetzen lässt. Die Ergebnisse fließen dann wiederum in Plasma Mobile ein. Die freie mobile Plattform wurde am 25. Juli 2015 angekündigt.

Zu den Randa-Projekten gehören:

  • KDE Connect – Integrierte Kommunikation für mehrere Geräte
  • KDE Apps für Android
  • digiKam – Foto-Management
  • GCompris
  • Design der Schnittstelle (Interface)
  • Personal Information Management (PIM)
  • KDE und mobile Integration mit ownCloud
  • Security und Privatsphäre

Man hat außerdem andere Top-Entwickler eingeladen, um die hohen Erwartungen hinsichtlich der Ergebnisse zu erfüllen.

In diesem Jahr hat man die Spendenkampagne für die Randa-Treffen auf alle KDE Sprints ausgeweitet. Dann und wann reichen Internet und E-Mail einfach nicht aus und man muss sich an einen Tisch setzen. Genau für solche Gelegenheiten soll das gesammelte Geld helfen.

Die Ergebnisse dieser Treffen wirken sich laut eigenen Angaben direkt auf die Qualität der KDE Software aus und deswegen sind sie enorm wichtig.

Um die Entwickler-Treffen, oder Sprints, zu organisieren, hat man ein Spendenziel von 38.500 Euro angesetzt. Wer helfen möchte, kann das gerne tun. Die Kampagne läuft bis zum Ende des Randa Meetings (13. September 2015). Somit könnte man sich zunächst den Fortschritt ansehen und sich dann überlegen, ob es ein paar Euro wert ist. Mir persönlich ist digiKam eine Spende wert.

digiKam ist einfach Klasse

digiKam ist einfach Klasse

Weitere Informationen und Hinweise, wie man spenden kann, findest Du in der Ankündigung.

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3 Kommentare zu “KDE startet Spendenaktion für Randa-Treffen – KDE Apps für Android geplant”

  1. tuxflo sagt:

    Auf der digikam Seite schreiben sie, die Spenden werden für die Reise und Unterkunft benötigt. Da frag ich mich doch, warum man so ein Meeting ausgerechnet in einem der teuersten Länder in Europa halten muss. Das Geld was man an Übernachtungskosten sparen würde, könnte direkt man direkt den Entwicklern zukommen lassen.
    Just my 2 cents...

    Grüße,
    Flo

    • jdo sagt:

      Ja und Nein, finde ich. Wer kreativ sein will, muss sich wohl fühlen und muss es schön um sich haben. Sieht man sich die letzten Jahre an, glaube ich nicht, dass man die gleichen Ergebnisse erzielt hätte, wenn man die Entwickler in eine Jugendherberge in einer Großstadt des Ruhrpotts eingepfercht hätte.

      Manchmal lohnt es sich einfach, ein bisschen mehr zu investieren und für die harte Arbeit gönne ich das den Entwicklern auch. Vielleicht sehen die Entwickler das auch als Erholung an, mal völlig kreativ die Seele baumeln lassen zu können - wer weiß?

  2. tuxflo sagt:

    Ja und Nein. Es ist auch möglich, dass sich die Entwickler an einem Ort der günstiger ist wohlfühlen. Es gibt ja nicht nur die "traumhaften Alpen" und den "hässlichen Ruhrpott" sondern auch noch viele andere Regionen die auch schön UND günstig sein können. Wenn es Berge sein sollen gibt es beispielsweise die julischen Alpen in Slowenien oder gar weiter östlich die hohe Tatra die preislich sicherlich besser passen. Ich gebe dir recht, dass sie sich wohlfühlen sollen, doch möchte ich das mein gespendetes Geld auch wirklich in die Taschen der Entwickler/Organisatoren fließt und nicht in die Taschen Schweizer Hoteliers.

    Aber ich hoffe dennoch das die Entwickler dort eine produktive Zeit haben und freue mich schon auf den Qt5 Port von digikam.

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