Network Attached Storage: FreeNAS 8.2.0-BETA2

14 März 2012 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

FreeNAS Logo 2011 Shark 150x150Das FreeNAS-Team hat eine zweite Beta-Version des auf FreeBSD basierendem Network Attached Storage angekündigt.

Die Entwickler weisen gleich am Anfang darauf hin, dass sich die Abbild-Größe seit Version 8.0.1-BETA3 geändert hat. FreeNAS verlangt nun mindestens ein Speicher-Gerät mit 2 GByte. Ebenso sollen Anwender sicherstellen, dass die benutzte Hardware auch mit FreeBSD zusammenspielt. Ebenso hat sich das Branding von i386 und amd64 in x86 und x86_64 geändert. CIFS-Freigaben waren in früheren Versionen für Macs automatisch sichtbar (advertised). Dieses Verhalten hat sich seit 8.0.3 geändert. Wer das wieder haben will, muss Zeroconf-Unterstützung in den globalen Einstellungen von CIFS aktivieren.

Änderungen in 8.2.x gegenüber 8.0.x

Das Dateisystem ZFS lässt sich von der Kommandozeile aus manipulieren. Die Änderungen für von der GUI unterstützte Dinge, werden dort natürlich auch angezeigt. Als Beispiele geben die Entwickler zvols, datasets und komplette Volumen an, die sich via CLI erschaffen, zerstören oder maipulieren lassen. Diese Änderungen werden in der GUI auch wieder angezeigt.

Die GUI unterstützt ab sofort auch Hardware, die Multipath-fähig ist. Das betrifft laut Aussage der Entwickler in erster Linie SAS-Drives auf Dual Expander Backplanes. Die Geräte werden erkannt und in der GUI angezeigt – die Parent-Geräte werden hingegen versteckt.

Im neuesten zweig von FreeNAS gibt es Plugins. Diese Module von Drittanbietern überstehen auch Upgrades und lassen sich via GUI konfigurieren. Wer Plugins benutzen oder sogar selbst kreieren möchte, sollte sich in der entsprechenden Dokumentation umsehen. Derzeit gibt es Plugins für BitTorrent, DLNA/uPNP und iTunes.

Die GUI hat ab sofort auch eine Webshell. Diese bietet root-Zugriff vom Webbrowser aus. Das ist angenehm für Administratoren. Sie müssen so nicht zwingend physikalischen Zugriff zum FreeNAS-Rechner haben, wenn sie auf die Konsole müssen.

Das “Create Volume”-Modul wurde in”Volume Manager” umbenannt. Das Erweitern von exisitierenden Pools ist nun laut eigener Aussage einfacher, als das vorher der Fall war. Das Auswählen mehrerer Festplatten funktioniert nun über ein Multiselect Widget und nicht mehr mittels Checkboxen.

ZFS-Volumen lassen sich so konfigurieren, dass sie periodisch Scrub-Aufgaben erfüllen. Per Standard geschieht das alle 35 Tage. Ebenso gibt es ein Autotuning-Script, welches aber per Standard deaktiviert ist. Es lässt sich via GUI über die Abschnitte Sysctls und Tuneables konfigurieren.

Darüber hinaus haben die Entwickler ein neueres Web-Toolkit verwendet. Das bringt verbesserte Kompatibilität mit Browsern – inklusive für Android- und iOS-Geräte. Auch das Zusammenspiel mit Virtuellen Maschinen wie zum Beispiel Virtual Box und VMware hat sich verbessert. Das ist sehr angenehm, da Administratoren die neue Version nun besser in einer selbst gewählten Gummizelle testen können.

Du kannst die aktuelle Beta-Version von FreeNAS 8.2.0 bei sourceforge.net kostenlos herunterladenFreeNAS-8.2.0-BETA2-x86.iso (96 MByte), FreeNAS-8.2.0-BETA2-x64.iso (102 MByte)

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