Linux Voice: Neues Linux-Magazin (Print) gibt 50 Prozent des Profits an die Community zurück

15 November 2013 4 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Mehrere Mitarbeiter des Magazins Linux Format haben ihren Job an den Nagel gehängt und wollen ein eigenes Print-Magazin ausgeben. Das klingt zunächst nach einem ganz normalen Plan. Allerdings möchte man bei Linux Voice 50 Prozent des Gewinns an die Open-Source-Community zurückgeben.

Die Redakteure haben reichlich Erfahrung und kennen die Szene um Linux, Open-Source und freie Software gut. Ebenso waren Leute an den vierzehntägigen Podcasts von TuxRadar beteiligt und eine der ersten, die über das Raspberry Pi berichtet haben.

Bei den Initiatoren von Linux Voice handelt es sich um Andrew Gregory, Mike Saunders und Ben Everard. Sie haben, wie bereits erwähnt, für Linux Format und TechRadar gearbeitet. Nun geht es in eine neue Richtung.

50 Prozent der Profite sollen an die Linux-Communities und freie Software zurückfließen. Man möchte Projekte, Events, Entwickler und so weiter sponsern. Mit all diesen Leuten möchte man etwas langfristiges aufbauen.

Man sei sehr motiviert und wolle es einfach besser als alle anderen machen. Man sei sich des Rückgangs bei Print-Magazinen bewusst. Allerdings wolle man ein umfangreicheres Magazin mit einem breiteren Spektrum und besseren Inhalten erschaffen. Das würde der Open-Source-Community ebenfalls beim Wachsen helfen.

Weiterhin möchte man mit fairen Preisen überzeugen. Weiterhin werden die Inhalte kostenlos neun Monate nach erscheinend unter einer Creative Commons Lizenz zur kostenlos verfügbar sein.

Derzeit läuft eine Kampagne auf Indiegogo, bei der die Entwickler 90.000 GBP (Englische Pfund) sammeln möchten. Es sind noch 39 Tage Zeit, man hat gerade erst angefangen und der Zulauf ist riesig. Über 20.000 GBP sind schon zusammen. Das Ding wird erfolgreich.

Linux Voice (Quelle: indiegogo.com)

Linux Voice (Quelle: indiegogo.com)

Die erste Ausgabe soll im Februar 2014 erscheinen. Ab 35 GBP bekommst Du ein Jahresabo von 12 digitalen Kopien oder die Print-Version für sechs Monate. Das Magazin wird allerdings nur in englischer Sprache erscheinen.

Ansonsten sieht der Folgeplan so aus

  • 12 Ausgaben pro Jahr
  • 116 Seite pro Ausgabe
  • zirka 100.000 Wörter an Inhalten

Unternehmen, Use Groups, Universitäten und Non-Profit-Unternehmen können sich auf signifikate Rabatte freuen. Podcast soll ebenfalls ein zentraler Punkt von Linux Voice werden.



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4 Kommentare zu “Linux Voice: Neues Linux-Magazin (Print) gibt 50 Prozent des Profits an die Community zurück”

  1. Matthias sagt:

    Sehr genial ^_^

  2. Danke für die Erwähnung! Wenn Du möchtest, könnte ich Frage antworten (ich wohne in Wien und kann Deutsch :-) ). Screib mir einfach zurück. Danke nochmals!

    Mike Saunders

    • jdo sagt:

      Fragen kommen sicher später noch ... aber danke für das Angebot! Ich komme darauf zurück!

      Erst einmal viel Glück bei der Kampagne und die Idee ist großartig! Wünsche Euch vollen Erfolg!

  3. […] der Welt von Microsoft fortsetzen und starteten eine Kampagne bei der Crowdfunding-Platform  Indiegogo. Und das Volk der Windows8-gequälten hört auf die neuen Propheten. Die halbe Zeit ist rum, der […]

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