Snapshots in Darktable für die Entwicklung von Fotos nutzen

19 Mai 2016 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Bei der Bildbearbeitung oder besser gesagt Fotoentwicklung mit Darktable gibt es eine Funktion, die ich sehr gerne nutze. Sie nennt sich Snapshots und es lassen sich damit zwei verschiedene Stufen oder Versionen des entsprechenden Fotos direkt vergleichen.

Wichtige Information zu den Snapshots

Bevor Du mit den Snapshots unter Darktable arbeitest, solltest Du wissen, dass diese nicht dauerhaft sind. Erstellst Du einen, dann hat der nur so lange Bestand, bis Du Darktable wieder schließt. Insgesamt kannst Du vier Snapshots erstellen – das gilt zumindest für die von mir derzeit verwendete Darktable-Version 2.0.4.

So arbeitest Du mit Snapshots

Du findest die Funktion auf der linken Seite in der Dunkelkammer. Mit Snapshot erstellen erzeugst Du eine Momentanaufnahme vom derzeitigen Stand des zu entwickelnden Fotos. Du kannst aber auch einen Snaphot aus dem kompletten Verlauf heraus erstellen.

Klickst Du dann den Snapshot und eine Stufe im Verlauf an, dann erscheint eine vertikale Linie, die das Bild aufteilt. Jede Hälfte zeigt ein Entwicklungsstadium an. Klickst Du mit der linken Maustaste auf die Linie, kannst Du sie nach rechts und links verschieben und so die Unterschiede der beiden Versionen vergleichen.

Mit Snapshots Versionen vergleichen

Mit Snapshots Versionen vergleichen

Fährst Du auf die Linie, dann erscheint ein kleines Symbol. Damit kannst Du die Linie gegen den Uhrzeigersinn rotieren. Somit lassen sich die Versionen des entsprechenden Fotos auch horizontal vergleichen.

Rotieren

Rotieren

Mehr steckt gar nicht hinter der Funktion. Ich finde sie aber sehr nützlich. Vielleicht geht es nur mir so, aber ich verzettel mich schon dann und wann bei der Entwicklung von Fotos. Ein direkter Vergleich mehrerer Versionen hilft mir dann sehr oft.

Du findest Darktable in den Repositories aller großen Linux-Distributionen. Auch wenn die Lernkurve etwas höher als bei anderen RAW-Entwicklungsprogrammen ist, lohnt sich ein Blick darauf. Die Software ist schnell und lässt keine Möglichkeiten oder Optionen vermissen. Im Handbuch von Darktable gibt es eine Erklärung zu den Snapshots auf Englisch.

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