ownCloud App 1.7.2 für Android ist da: Neue Funktionen

10 Juli 2015 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Kurz nach der Herausgabe von ownCloud 8.1 wurde auch die App für Android aktualisiert. Ab sofort ist ownCloud App 1.7.2 für Android verfügbar.

ownCloud App 1.7.2 bringt neue Funktionen

Es gibt neue Funktionen für die ownCloud App 1.7.2. Dazu gehören:

  • Einen neuen Drawer für die Navigation
  • Die Funktion mit dem Passwort wurde verbessert
  • Befinden sich in einem Ordner nur Bilder oder Fotos, dann wird automatisch die Grid-Ansicht und somit die Thumbnails gezeigt.
ownCloud App 1.7.2: Automatische Grid-Ansicht bei Ordnern, in denen sich nur Bilder befinden

ownCloud App 1.7.2: Automatische Grid-Ansicht bei Ordnern, in denen sich nur Bilder befinden

  • Bei den Dateinamen sind mehr Zeichen gestattet
  • Unterstützung für Server innerhalb der selben Domäne aber in einem unterschiedlichen Pfad

Die Entwickler haben darüber hinaus diverse Bugs ausgebessert. Einige davon kümmern sich um Abstürze, andere wiederum um Fehler bei der Synchronisation auf Servern mit hohen Quota-Werten und ein Share-by-Link-Fehler (Link teilen) wurde ausgemerzt.

Die ownCloud App 1.7.2 gibt es im Google Play Store für eine kleine Gebühr, die dem Projekt zu Gute kommt. Die Android App ist aber dennoch Open Source. Man kann sie weiterhin via F-Droid installieren, wobei dort die ownCloud App 1.7.2 noch nicht angekommen ist. Die aktuelle Version ist dort 1.7.1, was sich sicher bald ändern wird.

Eine nette Funktion wäre übrigens, wenn man versteckte Dateien ausblenden könnte. Viele meiner Ordner zeigen die Grid-Ansicht nicht per Standard an, weil sich darin eine Datei .directory befindet, die bei mir vom KDE-Dateimanager Dolphin erzeugt wurde (cat klärt auf 🙂 ). Ebenso muss ich nicht unbedingt die .csyncxxx– oder .owncloudsync-Dateien sehen.

Klar könnte man viele dieser Dateien von einer Synchronisation generell ausnehmen, aber freundlicher für den Anwender wäre es, wenn man versteckte Dateien per Standard einfach gar nicht anzeigen lässt und eine Funktion implementiert, die diese eben sichtbar macht. Das ist ja nun auch keine neue Erfindung. Die meisten Dateimanager können das glaube ich seit dem Jahre 1284.

Außerdem wäre es schön, den Anwender entscheiden zu lassen, ob er diese Grid-Ansicht per Standard haben möchte oder nicht. Ansonsten gefällt mir die ownCloud App für Android auch immer besser – das gilt vor allen Dingen hinsichtlich der Stabilität und der Performance.

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