Erster Blick auf den neuen GNOME Classic Mode

12 Februar 2013 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

GNOME Logo 150x150Auf webupd8.org gibt es einen kurzen Blick auf den neuen Classic Mode, der mit GNOME 3.8 kommen soll. Bekanntlich haben die Entwickler den Fallback Mode in die digitalen ewigen Jagdgründe eigehen lassen.

Der Classic Mode wird mit einigen Extensions bestückt und soll so einen Hauch von GNOME2 zurückbringen, dennoch Zugriff auf die Vorzüge von GNOME Shell haben. Diese Änderungen gibt es seit kurzer Zeit in PPAs für Ubuntu 12.10 und 13.04. Installiert man die Entwickler-Version von GNOME, zeigt sich der Classic-Modus im Anmeldebildschirm.

Laut des Berichts erscheint der Classic Mode in einem hellen Design und nicht in einem dunklen wie die Standard-Sitzung. Verwendest Du den Classic Mode bekommst Du unter anderem ein Applikations-Menü, die Schlatflächen Vergrößern, Verkleinern und Schließen per Standard, ein klassisches Alt-Tab-Verhalten und die Uhr plus Kalender sind auf die rechte Seite gewandert. Außerdem zeigt sich eine Fenster-Liste am unteren Ende des Bildschirms,

Die verwendeten Extensions der GNOME-Classic-Sitzung sind AlternateTab, Places Status Indicator, Applications Menu, Static workspaces, Window List, Default Minimize und Maximize und Launch New Instance.

Vorteile

Der Schreiber spricht von diversen Vorteilen dieser Classic-Sitzung. Weil es sich nur um Erweiterungen handelt, die auf der GNOME Shell aufgesetzt sind, kann man natürlich die Funktionen der GNOME Shell einsetzen. Dazu gehören die Aktivitäten-Übersicht, GNOME Shell Benachrichtigungen und so weiter.

Nachteile

Allerdings ist nicht alles Gold, was glänzt. Die verwendeten Extensions sind sehr einfach und einige der Funktionen, die man aus dem Fallback-Modus kannte werden nicht vorhanden sein. Ein Rechtsklick auf das Panel am unteren Ende führt zum Beispiel keine Aktion aus. Somit kannst Du hier auch keine Applets hinzufügen – die es auch gar nicht mehr gibt.

Der Zähler für die Benachrichtigungen ist unten rechts, allerdings zeigt sich die Nachricht selbst in der Mitte – wie in einer Standard-Sitzung der GNOME Shell. Das nervt laut Aussage des Tester etwas. Allerdings gesteht er auch ein, dass sich GNOME 3.8 noch in der Entwicklung befindet und man noch einiges an Finetuning für die finale Version erwarten kann. Alle Funktionen, die der klassische Fallback-Modus hatte, wird es aber nicht geben. Ob die Zugeständnisse der GNOME-Entwickler den Fans des alten Modus reichen, wird die Zeit zeigen.

Wer die Änderungen selbst testen möchte, muss das GNOME 3 PPA und das GNOME Testing PPA verwenden. Letzteres ist allerdings noch sehr instabil und man probiert das am Besten in einer virtuellen Maschine oder auf einem Testrechner aus. Nach dem Hinzugfügen der PPAs ist ein dist-upgrade notwendig. In seinem Test hat sich die GNOME Classic Session nicht im Anmeldebildschirm von Ubuntu 12.10 gezeigt. Warum weiß er nicht – bei Ubuntu 13.04 “Rarng Ringtail” war die Classic-Sitzung aber vorhanden.

Ein paar Screenshots gibt es bei webupd8.org.



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