MagPi 60 ist da – es geht um das Lösen von Problemen (Troubelshooting)

30 Juli 2017 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Es gibt wieder eine neue Ausgabe des offiziellen Raspberry-Pi-Magazins MagPi. In der aktuellen Ausgabe, MagPi 60, dreht sich alles um das Lösen von Problemen. Die Tipps kommen dabei direkt aus der Community. Das ist natürlich Klasse, da reale Probleme besprochen werden, die auch Dich betreffen können.

MagPi 60

Das Hauptthema befasst sich mit alltäglichen Problemen, die bei der Benutzung mit dem Raspberry Pi auftreten können. Da es viele verschiedene Bereiche gibt, bei denen Fehler auftreten können, fängt das Spezial mit einem nützlichen Flowchart an.

Flowchart zu Troubleshooting im MagPi 60

Flowchart zu Troubleshooting im MagPi 60

Auch wenn das Flussdiagramm auf Englisch ist, wirst Du es sehr einfach verstehen. Die Sache fängt natürlich damit an, ob Dein Raspberry Pi überhaupt startet oder nicht. Es gibt dann einfache Fixes, einen Artikel über Boot-Probleme und so weiter. Sollte der Raspberry Pi laufen, dann interessiert Dich sehr wahrscheinlich die rechte Seite mehr. Dort behandeln die Herausgeber unter anderem Probleme mit dem Netzwerk und wie Du Software bändigst.

Selbst wenn Du kein Anfänger mehr in Sachen Raspberry Pi bist, ist ein Überfliegen der Tipps empfehlenswert. Sollte dann ein unbekanntes Problem auftreten, hast Du die Lösung vielleicht schon im Hinterkopf.

Witzig finde ich, dass die Problematik HDMI auf VGA Adapter angesprochen wird. Da funktionieren nämlich nicht alle und ich kann ein Lied davon singen. Erst beim dritten Adapter wurde ich fündig und der funktioniert seitdem Problemlos. Ich habe einen kleinen und sehr leichten Samsung-LED-Bildschirm, der aber nur mit VGA ausgestattet ist. Ein perfekter Monitor für den Raspberry Pi und mit diesem Adapter klappt das wunderbar. Der Adapter hat sogar noch einen Audioausgang und damit kann ich den Sound der HDMI-Schnittstelle auf einen kleinen Lautsprecher umleiten. Sehr nützlich, wenn Du den Raspberry Pi als Multimedia-System verwendest.

Andere interessante Themen im MagPi 60

Wer das MagPi 60 kauft, das in Deutschland zugegeben etwas schwierig ist, der bekommt eine DVD mit Raspbian-x86. Das ist eine Variante der auf debian basierenden Linux-Distribution Raspbian, die aber für den PC entwickelt wurde. Wer sich dafür interessiert, findet weitere Informationen in diesem Beitrag. Natürlich findest Du darin die aktuellsten Komponenten, die auch in Raspbian selbst zu finden sind. Das sind unter anderem eine Offline-Version von Scratch 2.0 und Thonny IDE.

Für einige ist sicherlich der Artikel interessant, wie man einen Raspberry Pi Zero benutzt, um damit einen USB-Stick für den Fernseher zu emulieren. Den kannst Du dann über das WLAN immer mit neuen Daten versorgen. Das brauchst Du nicht? Kann gut sein, aber wenn der USB-Stick direkt mit dem Fernseher verbunden wäre? Und sich die Daten über einen Raspberry Pi Zero W drahtlos dorthin kopieren ließen? Das spart eine Menge an Ein- und Ausstecken. Wie gesagt ist es kein separater USB-Stick, sondern der Raspberry Pi Zero W gaukelt dem Fernseher vor, einer zu sein.

Ich mache das ganze anders. Bei mir hängt ein recht leeres System mit Kodi am Fernseher, der sich seine Bibliothek von einem Netzwerkgerät holt. Das hat natürlich den Vorteil, dass auch alle andere Geräte im gleichen Netzwerk Zugriff auf Video- und Musik-Dateien haben.

Es gibt auch sonst wie üblich jede menge Anregungen und spannende Artikel. Wie immer ist die PDF-Version kostenlos und Du darfst das MagPi 60 einfach herunterladen (Download rechts in der Seitenleiste).

Nette Pi-Konstellation

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