Mit PiBakery eigene Raspbian-Abbilder nach Wunsch im Scratch-Stil erstellen

7 September 2016 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Wer die auf Debian basierende und offizielle Linux-Distribution für den Raspberry Pi, Raspbian, zwar mag, aber sie dennoch etwas an eigene Bedürfnisse anpassen, der dürfte sich für PiBakery interessieren. Bei diesem Tool geht es vor allen Dingen darum, das Abbild oder neudeutsch Image zu modifizieren.

Mit PiBakery das Raspbian-Abbild an eigene Bedürfnisse anpassen (Quelle: pibakery.org)

Mit PiBakery das Raspbian-Abbild an eigene Bedürfnisse anpassen (Quelle: pibakery.org)

PiBakery

Das Tool wurde von dem 17-jährigen Entwickler David Ferguson entwickelt. Im Endeffekt kannst Du damit Raspbian mit persönlichen Wünschen garnieren – das Bild oben demonstriert das ganz gut.

Für das Aufsetzen oder generieren eines Raspbian-Abbildes brauchst Du kein Studium der Informatik abschließen. Einfach zusammenklicken und erstellen.

Genau genommen erinnert die Software ein bisschen an Scratch. Du nimmst einfach vorhandene Blöcke und stöpselst diese zusammen. PiBakery nimmt im Anschluss die aktuellste Version von Raspbian und modifiziert sie entsprechend. Das Resultat wird direkt auf eine SD-Karte geschrieben. Einfacher geht es wirklich nicht.

Nachträgliches Editieren möglich

Wer bereits eine SD-Karte mithilfe von PiBakery erstellt hat, der kann diese abermals modifizieren. Einfach das Speichermedium wieder in den Computer stecken und die Blöcke entsprechend ändern.

Du kannst drahtlose Netzwerke modifizieren, zusätzliche Software anfügen und so weiter. Das ist praktisch, wenn Du zwar ein Notebook, aber keine Masu. Tastatur und Bildschirm für den Raspberry Pi zur Hand hast.

Download PiBakery

Das Programm ist derzeit für Windows und Mac OS X verfügbar. Du kannst die Software aus dem Download-Bereich der Projektseite herunterladen. Das Herunterladen kann je nach Internet-Geschwindigkeit etwas dauern. Es sind die Scripte, die Schnittstelle für die Blöcke und ein komplettes Raspbian enthalten.

Der Quellcode liegt ebenfalls auf der Website. Eine Linux-Version ist laut offizieller Website in der Mache und soll bald folgen. Somit lässt sich das gleiche Tool auf vielen verschiedenen Betriebssystemen nutzen. Vielleicht funktioniert die Windows-Version unter Wine – ich habe es nicht ausprobiert.

Das Programm lässt sich sehr einfach zu benutzen. Wer den Prozess dennoch Schritt für Schritt nachlesen möchte, kann sich mit der Anleitung (Englisch) von David Ferguson befassen. Der wichtigste Punkt ist rot geschrieben und das ist eigentlich der, auf den bei jeder Installation auf eine SD-Karte hingewiesen wird. Stelle absolut sicher, das richtige Speichermedium zu überschreiben! Es loht sich an dieser Stelle wirklich, doppelt zu prüfen …

Der Bereich mit der Dokumentation ist auf jeden Fall einen kurzen Blick wert. Einige werden sich möglicherweise brennend dafür interessieren, wie sie eigene Blöcke erstellen und verwenden können.

Nette Pi-Konstellation

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