Docker lässt sich ab sofort mit nur einer Zeile auf dem Raspberry Pi installieren

31 August 2016 3 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Docker dürfte den meisten Linuxern ein Begriff sein. Es handelt sich dabei um eine Container-Technologie, mit der sich komplette Software-Pakete inklusive aller Abhängigkeiten ausliefern lassen. Sogar ganz Betriebssysteme kannst Du in so einen Container stopfen und daraus betreiben. Es muss aber nicht in solche Dimensionen gehen, denn auch kleinere Anwendungen lassen sich mit Docker betreiben.

Auch der Raspberry Pi und Docker lassen sich miteinander verwenden. Die aktuelle Version von Docker bringt offizielle Unterstützung für eine Installation unter Raspbian Jessie (Debian-basiert) mit sich. Den Docker-Client kannst Du mit nur einem Befehl auf der Kommandozeile installieren:

curl -sSL get.docker.com | sh

Folgst Du nun der recht verständlichen Dokumentation, kannst Du ab sofort Deine eigenen Container betreiben. Von Alex Ellis gibt es außerdem einen Leitfaden, der sich speziell mit Docker und Raspberry Pi beschäftigt.

Der Schwarm

Raspberry Pi, Docker und Swarm ergeben einen Docker-Schwarm – also ein Cluster-Computing-Konstrukt.

Interessante Sache.

Wassergekühlter Pi Zero

Ebenfalls bin ich auf einen wassergekühlten Raspberry Pi Zero gestoßen. Damit steht einer Übertaktung nichts mehr im Wege. Man könnte sich natürlich auch einfach einen etwas größeren Winzling kaufen, der mehr Rechenleistung hat und trotzdem weniger Platz wegnimmt. Aber nun rede ich Blödsinn – das wäre ja viel zu einfach.

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3 Kommentare zu “Docker lässt sich ab sofort mit nur einer Zeile auf dem Raspberry Pi installieren”

  1. Anonym sagt:

    Das Docker Image von Nextcloud lässt sich ja dann auch auf dem Pi betreiben. Theoretisch oder auch praktisch?

    • jdo sagt:

      Ich habe mir erlaubt, aus Deinem "Dicker Image" ein "Docker Image" zu machen, wobei ich Dicker schon sehr lustig finde - was bin ich albern heute 🙂
      Sollte eigentlich funktionieren. Man müsste mal einen Performance-Test machen, denn je mehr Schichten es gibt, desto mehr Ressourcen sind nötig. Dann kommt es immer darauf an, wie viele Leute sich zu der Cloud verbinden und wie "gestresst" sie ist. Wenn nur Du alleine darauf zugreifst und da keine tausende von Dateien alle 10 Minuten geändert werden, dann sehe ich eigentlich keinen Grund, warum ein Docker Image nicht auch reichen sollte. Voraussetzung sind aber ein Pi 2 oder 3 würde ich mal orakeln. Auf einem 1 macht das keinen großen Spaß, auch wenn es funktioniert.

  2. Anonym sagt:

    Lässt sich nicht installieren.

    Fehler traten auf beim Bearbeiten von:
    docker-engine

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