Isle of Skye – Seeadler, Old Man of Storr und Quiraing – eine wunderschöne Insel in Schottland

14 Mai 2016 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Die Isle of Skye in Schottland ist der Hammer, auch wenn das Wetter ordentliche Kapriolen spielte. Wir hatten eigentlich keinen Tag ohne deftige Regenschauer und in der ersten Woche gab es einen Tag nach unserer Ankunft sogar richtig Schnee. Wir haben uns sagen lassen, dass sich dieser späte Schnee Lambing Snow nennt. Der Name rührt daher, dass die Schafe gerade Nachwuchs haben. Lämmer haben wir auf der Isle of Skye auch genug gesehen. Die Fauna hat aber wesentlich mehr zu bieten.

Dieses Lamm hat geschwiegen ...

Dieses Lamm hat geschwiegen …

Gleich am ersten Tag fielen uns zwei Bussarde auf, die sich um ein Stück Beute stritten. Ich war nicht schnell genug an der Kamera und konnte nur noch dieses nicht besonders gute Foto machen. Interessant zu sehen ist aber, dass die Bussarde ganz offensichtlich auch Krähen schlagen. Das lässt sich erkennen.

Der Bussard mit seiner Beute

Der Bussard mit seiner Beute

Auf der anderen Seite des Hauses hatten wir freien Blick auf die Trotternish Ridge und ein kleiner Fluss befand sich ebenfalls in der Nähe, der durch den Schneefall und die Regenfälle während unseres Aufenthalts ziemlich anschwellte und auch deutlich schneller wurde. Hier zum Aufwärmen vier Fotos, die von der gleichen Stelle aus geschossen wurden. Dieses Wechselbad des Wetters hatten wir eigentlich täglich. Zwischen den Fotos sind teilweise nur ein bisschen über zwei Stunden vergangen.

Morgens: Freier Blick auf die Trotternish Ridge

Morgens: Freier Blick auf die Trotternish Ridge

Etwas später: Ordentlicher Schneefall

Etwas später: Ordentlicher Schneefall

Noch etwas später: Verschneiter Garten

Noch etwas später: Verschneiter Garten

Abends: Schnee wieder weg ...

Abends: Schnee wieder weg …

Im Garten gab es aber auch andere Besucher, wie zum Beispiel diese Bachstelze.

Bachstelze

Bachstelze

In dem Haus auf der linken Seite haben wir unseren Urlaub verbringen dürfen.

Haus und Fluss

Haus und Fluss

Ebenso ließen sich die Bussarde immer wieder sehen, wenn auch recht weit entfernt. In Sachen Greifvögel sollte der Urlaub allerdings noch wesentlich besser werden.

Bussard auf Pfahl

Bussard auf Pfahl

Die Hauptstadt der Isle of Skye ist Portree

Am Tag nach der Ankunft ging es zunächst in die Hauptstadt der Isle of Skye, die sich Portree nennt. Große Shopping-Tour war angesagt, um sich für den Aufenthalt entsprechend mit Lebensmitteln und Cider einzudecken. Von Protree aus gibt es einen wunderbaren Blick auf den Black Cuillin, der angeblich oft in Wolken gehüllt ist und zusätzlich etwas Schnee auf den Spitzen zeigte.

Portree: Blick auf den Black Cuillin

Portree: Blick auf den Black Cuillin

Erster Besuch beim Quiraing und Fairy Glenn

Der Quiraing ist ein beliebter Ausflugsort und viele Leute gehen dort spazieren. Wir fuhren hin, da es über Nacht ordentlich geschneit hat und die wunderbare Aussicht sich mit Schnee genießen ließ.

Quiraing-im-Schnee: Im Tal liegt Staffin

Quiraing-im-Schnee: Im Tal liegt Staffin

Im Anschluss ging es zu einem Ort in der Nähe des Örtchens Uig, der sich Fairy Glenn nennt. Dort habe ich ein 360° Panorama gemacht, das allerdings noch nicht ganz fertig ist.

Wir waren relativ spät am Nachmittag dort und somit fast alleine an diesem schönen Platz. Während ich durch Fairy Glenn gelaufen bin und Fotos gemacht habe, ist mir irgendwie klar geworden, dass Orte wie diese den Stoff für viele Fantasy-Filme geben. Das gilt zumindest in Bezug auf die Kulisse. Hier ein Vorgeschmack auf das 360° Panorama.

Fairy Glenn: Screenshot aus dem 360° Panorama

Fairy Glenn: Screenshot aus dem 360° Panorama

Das Bild hat mein Freund Clive gemacht und zeigt mich ganz oben beim Erstellen des 360° Panoramas. Das sieht etwas dramatischer aus als es ist. Auf der Rückseite ist der Aufstieg etwas einfacher, auch wenn man ein sehr kurzes Stück klettern muss.

Beim Erstellen des 360° Panoramas (© Clive Hanna)

Beim Erstellen des 360° Panoramas (© Clive Hanna)

Old Man of Storr

Der Old Man of Storr ist eines der Markenzeichen oder Orientierungspunkte auf der Isle of Skye. Das Ding sieht aus wie ein Hinkelstein, den Obelix dort hinterlassen hat. So ein ähnliches Gebilde ist der Old Man of Stoer in der Nähe von Lochinver, wo wir letztes Jahr waren. Allerdings ist der Old Man of Storr auf der Isle of Skye nicht (oder nicht mehr?) im Meer.

Vor allen Dingen bei Sonnenaufgang lohnt sich ein Besuch, da der Old Man of Storr vom Morgenlicht angestrahlt wird und das kann man gar nicht wirklich beschreiben. Dass wir diesen Vorgang umgeben von Schnee erleben durften, war so nicht geplant, war aber definitiv kein Nachteil.

Allerdings hieß das auch, vier Uhr in der Früh aufstehen und dann im Schnee zum alten Mann hochstapfen.

Auf zum Old Man of Storr (© Clive Hanna)

Auf zum Old Man of Storr (© Clive Hanna)

Der Schnee wurde oben immer tiefer, aber es hat sich gelohnt. Auch hier habe ich ein 360° Panorama gemacht und das ist der Vorgeschmack dafür.

Old Man of Storr: Screenshot aus dem 360° Panorama

Old Man of Storr: Screenshot aus dem 360° Panorama

Aber auch ohne Panorama hätte sich ein Besuch gelohnt. Damit die Dimensionen etwas klarer sind, habe ich meine beiden Begleiter leicht rot umrandet. Normalerweise hätte ich die beiden mittels Heal Selection aus dem Bild retuschiert.

Old Man of Storr von den ersten Sonnenstrahlen erfasst - Jeanette (links) und Clive (rechts) gehen bei dieser Kulisse unter

Old Man of Storr von den ersten Sonnenstrahlen erfasst – Jeanette (links) und Clive (rechts) gehen bei dieser Kulisse unter

Wir schafften den Abstieg oder Rückweg zum Auto gerade so, dass wir einem enormen Schneeregen-Schauer entkamen. Im 360° Panorama sieht man später zur linken Seite, was da auf uns zukam.

Rah Falls in Uig

Über die Rah Falls habe ich in diesem Beitrag schon geschrieben, in dem es um die Nutzung von Graufiltern oder Verlaufsfiltern unter Darktable und RawTherapee ging. In diesem Urlaubsbericht würde aber etwas fehlen, wenn das Bild der Rah Falls nicht gezeigt würde – das ist zumindest meine Meinung.

Rah Falls auf der Isle of Skye

Rah Falls auf der Isle of Skye

Auf dem Weg zurück sichteten wir einen Adler hoch hoch oben in den Lüften. Mit einem 200mm-Objektiv konnte ich da nicht viel ausrichten. Es reichte allerdings, um den Adler als Seeadler zu identifizieren.

Seeadler - hoch oben in der Luft

Seeadler – hoch oben in der Luft

Steinadler konnten wir an einem anderen Tag bewundern, aber die waren für ein vernünftiges Foto ebenfalls viel zu weit weg.

Ein Spaziergang um den Quiraing

Endlich war das Wetter vielversprechend genug, um den Quiraing genauer erkunden zu können. An diesem Tag gab es zwar auch kurze, heftige Schauer (mal Schnee, mal Regen), aber die Sonne ließ sich immer wieder blicken und insgesamt war es ein guter Tag.

Auch hier habe ich am Beginn ein 360° Panorama gemacht, allerdings erst nach unserer Erkundungsreise. Es geht zum sogenannten Table ziemlich steil hoch und ich habe mir das Schleppen des Stativs erspart. Ich konnte nicht sicher sein, ob das Wetter hält und Stativ plus Panorama-Kopf sind gleich ein paar Kilo mehr auf dem Rücken. Das hat mir schon hinauf zum Suilven im letzten Jahr gereicht, was ich aber nicht bereue. Der Plan war eigentlich, an einem geeigneten Tag zurück zu kommen und die Panorama-Aufnahmen an den ausgesuchten Orten zu machen. Das wäre eine spezielle Aufgabe gewesen und wir hätten die Ausrüstung verteilt. Allerdings spielte das Wetter leider nicht mit. Auch hier einen Vorgeschmack.

Quiraing: Vorchau auf das 360° Panorama

Quiraing: Vorchau auf das 360° Panorama

Ansonsten lohnt es sich, die Gegend zu erkunden. Entstanden ist der Quiraing mit seinem steilen Abgrund auf der einen Seite durch einen Erdrutsch. Ein großer Bereich ist einfach nach unten gestürzt und hat laut Recherchen damit diesen Tisch oder Table geschaffen. Bevor Du den Tisch erreichst, musst Du an der Needle (Nadel) vorbei. Ein Foto erklärt auch, warum das Ding so heißt.

Needle macht seinem Namen alle Ehre

Needle macht seinem Namen alle Ehre

Am Quiraing hätte ich an einem schönen Tag wirklich gerne den ganzen Tag verbracht und eine richtige virtuelle Tour gemacht. Auf dem nachfolgenden Foto siehst Du das sogenannte Prison (Gefängnis). Es gibt so viele Hügel und Abzweigungen am Quiraing, die sich erklimmen lassen und eine virtuelle Tour hätte mir hier schon sehr geschmeckt.

Prison oder Gefängnis

Prison oder Gefängnis

Der Berg in der Mitte nennt sich Shark Fin (Haiflosse) und er sieht wirklich so aus.

Shark Fin oder Haiflosse

Shark Fin oder Haiflosse

Der Baum hier ist wohl das am meisten fotografierte Gewächs auf der Isle of Skye. Die Lichtverhältnisse waren leider nicht so toll und später im Jahr wären durch das Erikakraut (Heather) viele Bereiche lila. Außerdem hätte der Baum Blätter. Der Vollständigkeit halber der Baum.

Der berühmte Baum

Der berühmte Baum und Shark Fin rechts

Westlichster Punkt und Trumpan Church MacLeod Kirche

Die dachlose Kirche wurde im Jahre 1578 Schauplatz eines Massakers. Der Clan der MacDonalds hat in der Trumpan Church eine Gruppe von MacLeods bei lebendigem Leib verbrannt. Allerdings sagt die Geschichte, dass dies ein Racheakt in einem blutigen Krieg war. Zuvor sollen die MacLeods zirka 285 MacDonalds durch Rauch in einer Höhle erstickt haben, in der sie Unterschlupf gesucht haben. Ein einziges Mädchen der MacLeods soll beim Brand der Kirche entkommen sein und hat sich beim Fluchtversuch tödlich verletzt, konnte aber den Anführer des Clans noch in Kenntnis setzen. Es gibt da unterschiedliche Überlieferungen, was genau passiert ist. Das oben geschriebene steht auf jeden Fall an der Kirche selbst.

Trumpan Church

Trumpan Church

Nicht weit davon entfernt befindet sich der westlichste Punkt der Isle of Skye. Dort gibt es einen Leuchtturm (Neist Point). Das Foto ist nicht so toll, da wir zum falschen Zeitpunkt dort waren und die Sonne ganz einfach falsch stand. Der Vollständigkeit halber…

Neist Point Lighthouse

Neist Point Lighthouse

Talisker Beach

Ein weiterer sehr schöner Ort ist Talisker Beach. Bei Ebbe gibt die Bucht einen recht schönen Strand frei. Talisker Beach ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das ist vor allen Dingen dann der Fall, wenn sich dort das Wasser zwischen dem schwarzen Sand und den großen Steinen bewegt. Wir mussten wegen des Sonnenstandes nach rechts fotografieren. Links hätte mir eigentlich besser gefallen – aber Fotos gegen die Sonne …

Talisker Beach

Talisker Beach

Talisker Beach

Talisker Beach

Einen schönen Wasserfall gibt es dort ebenfalls. Den konnten wir aufgrund des Wasserstandes aber nicht erreichen. Er lässt sich in den Bildern oben erahnen.

Talisker ist natürlich nicht wegen seines Strandes bekannt, sondern durch Talisker Whisky. Ich habe mir eine kleine Flasche des Single Malts gegönnt und mit nach Hause genommen. 🙂

Talisker Whisky

Talisker Whisky

Auf dem Rückweg gönnten wir uns ganz britisch eine Tasse Tee im Wee Tea Room. Dort lassen sich im Garten zahlreiche kleinere Vögel wie zum Beispiel Erlenzeisige, Buchfinken und Grünfinken beobachten, die sich an den Futtersäulen einfinden.

Die Vögel freuen sich über eine kostenlose Mahlzeit

Die Vögel freuen sich über eine kostenlose Mahlzeit

Staffin Beach

Unser Urlaubsdomizil befand sich in der Nähe des Staffin-Strandes (Staffin Beach oder Staffin Bay). Dort ist es nicht nur schön, sondern bei Ebbe gibt es auch eine Besonderheit. Es befinden sich bestätigte Fußabdrücke von Dinosauriern am Boden, den das Wasser freigibt. Wir haben ein bisschen suche müssen und auch einen davon gefunden. Der ist ziemlich offensichtlich.

Fußabdruck eines Dinosauriers

Fußabdruck eines Dinosauriers

Zum Glück befand sich gerade eine Gruppe dort, die eine ortskundige Person dabei hatten. Wir konnten gar nicht weghören und haben somit zwei weitere Fußabdrücke gefunden. Die sind schwer zu sehen, wenn man nicht weiß, wo sie sind.

NIcht ganz einfach zu erkennen

NIcht ganz einfach zu erkennen

Wasser und Algen machen eine Identifikation schwierig

Wasser und Algen machen eine Identifikation schwierig

Auch von Staffin Beach oder Staffin Bay gibt es bald noch ein 360° Panorama.

Der Tag der Abreise

Genau als wir unser Urlaubsdomizil verlassen wollten, hat sich ein kompletter Regenbogen gezeigt. Als wollte sich die Isle of Skye für die kontinuierlichen Wetterkapriolen der vergangenen Tage entschuldigen.

Regenbogen

Regenbogen

Bevor es am Nachmittag zurück nach Inverness ging, hatten wir am Vormittag noch einen Trip mit dem Boot von Portree aus geplant. Bei der Ausfahrt lassen sich oftmals Delfine und Zwergwale (Minke Whale) beobachten, allerdings waren wir dafür ein paar Wochen zu früh dran. Delfine an der Oberfläche sind natürlich auch schön, aber ich tauche lieber mit ihnen 🙂.

Weiterhin gibt es eigentlich immer Robben zu beobachten, an die das Boot relativ nahe heran kann. Mein 200mm-Objektiv war schon OK, wie ich finde.

Robben

Robben

Während der Fahrt lassen sich Kormorane, Möwen, Gryllteisten (Guillemot) und so weiter fotografieren. Die Gryllteiste kannte ich nicht und habe mir den englischen Namen aufgeschrieben und dann die Übersetzung dazu gesucht. Lustig sind die, wenn sie mit ihren roten Füßchen auf dem Wasser Anlauf nehmen.

Gryllteisten - sehr eigenartiger Name, können aber übers Wasser laufen

Gryllteisten – sehr eigenartiger Name, können aber übers Wasser laufen

Das Highlight sind aber mit Sicherheit die Seeadler. Uns wurde erzählt, dass die Seeadler gerade nisten und das erste Nest ließ sich hoch oebn zwischen Klippen und Bäumen erahnen. Mit dem Fernglas konnte ich den Kopf des Adlers sehen. Männchen und Weibchen wechseln sich beim Brüten ab und der Kaptiän versuchte, den freien Adler mit einem Fisch anzulocken. Der hatte aber gar kein Interesse und eine Möwe freute sich über die einfache Beute.

Da macht sich die Möwe mit dem Fisch aus dem Staub

Da macht sich die Möwe mit dem Fisch aus dem Staub

Ein zweiter Fisch brachte ebenfalls keinen Erfolg und die Adler hatten wohl schon gefrühstückt. Also brachte uns der Kapitän zu einem weiteren Brutpaar, das hoch in den Bäumen war. Ich habe den Horst mit einem dünnen roten Kreis markiert.

Adler gut getarnt

Adler gut getarnt

Er erklärte uns, dass das Weibchen gefunden und nach umsichtiger Pflege wieder ausgesetzt wurde. Das Weibchen ist an Menschen gewöhnt und sollte es frei sein und das Männchen gerade brüten, dann gäbe es eine gute Chance, dass sich der Adler den Fisch holt. Das Männchen sei hingegen sehr scheu und würde nicht in die Nähe des Bootes kommen.

Der Kapitän reckte den Fisch in die Höhe, wedelte ein paar mal damit und warf ihn dann mit einem Platsch ins Wasser. Es ließ sich mit dem bloßen Auge beobachten, dass die beiden Seeadler interessiert die Köpfe in unsere Richtung bewegten. Zu unserem großen Glück war das Männchen gerade mit Brüten beschäftigt und nach zwei bis drei Minuten Spannung ist das passiert – absolutes Gänsehautkino, wenn dieser majestätische Vogel so eine Show abzieht. Der Adler fliegt übrigens immer gegen den Wind, haben wir uns erklären lassen.

Der Seeadler kommt

Der Seeadler kommt

Der Seeadler setzt an

Der Seeadler setzt an

Der Seeadler schnappt sich den Fisch

Der Seeadler schnappt sich den Fisch

Ich bin sehr froh, bis hier hin die Nerven behalten zu haben. Aber dann hat die Panik der Begeisterung gewonnen und das nächste Bild ist bereits etwas unscharf. Der Rest ist dann gar nicht mehr zu gebrauchen. Ich Depp hätte einfach weiter draufhalten und die Kamera erst gar nicht bewegen sollen. Aber nachher ist man immer schlauer. Außerdem geht das Ganze so schnell, dass keine Zeit zum Nachdenken bleibt. Ich freue mich aber sehr über die drei gelungenen Bilder, die oben zu sehen sind.

Ab hier habe ich die Nerven verloren :)

Ab hier habe ich die Nerven verloren 🙂

So sieht Panik hinter der Kamera aus :)

So sieht Panik hinter der Kamera aus 🙂

Nachdem sich das Weibchen den Fisch geschnappt hat, flog es nicht direkt zum Nest, sondern ans Ufer und beobachtete uns genau. Das ist knallharter Instinkt, dass der Seeadler sein Nest nicht verraten möchte. Wir haben es respektiert und uns nach dieser unvergesslichen Show vom Acker gemacht. Als wir uns in sicherer Entfernung befanden, sahen wir das Weibchen dann zurück in Richtung Nest fliegen. Danke für dieses Erlebnis, Isle of Skye!

Naturschutz auf der Isle of Skye

Ich wollte noch ein kurze Wort zum Naturschutz auf der Isle of Skye und vor allen Dingen dem Schutz der Greifvögel verlieren. Die meisten Steinadler und Seeadler sind mit einem Tag versehen und werden überwacht, damit sie optimal geschützt werden können. Die Steinadler waren auf jeden Fall in Schottland ausgerottet und wurden wieder eingeführt. Sie vermehren sich gut und auch die Seeadler stehen unter strengem Schutz. Die Bemühungen lohnen sich auf jeden Fall und das finde ich Klasse.

Kaninchen lassen sich ebenfalls beobachten. Das gilt für die ganze Insel und mit den steilen, felsigen Hängen ist einem spätestens dann klar, warum es den Adlern auf der Isle of Skye gefällt.

Gut getarntes Kaninchen

Gut getarntes Kaninchen

Natürlich darf auch das Schottische Hochlandrind nicht fehlen. Mit der Matte fällt man einfach auf.

Schottisches Hochlandrind

Schottisches Hochlandrind

Otter und Papageitaucher (Puffins) habe ich leider keine gesehen. Das heißt aber nur, dass ich noch einmal auf die Isle of Skye zurück muss – gibt Schlimmeres … 🙂

Zum Abschluss

Beim Security Check in London Gatwick gab es einen ulkigen Moment. Manchmal muss man die Schuhe ausziehen und manchmal nicht. Bevor ich mir die latschen von den Füßen reiße, frage ich meist. In London Gatwick bekam ich die Antwort:

„Only if you wear high heels, sir!“

„Not today“… 🙂

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