Bitcoin-GuttenGate: Open-Source nicht mehr tragbar und Google nur noch die Hälfte wert

12 Juli 2014 3 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

An den Bitcoin-Börsen ist absolute Panik ausgebrochen und Open-Source-Entwickler sind reihenweise zu Apple und Microsoft  übergelaufen. Selbst Linux-Vater Linus Torvalds hat angekündigt, dass er bei Steve Ballmer als Gärtner anheuern möchte. Mr. Open-Source, Richard Stallman, soll man irre lachend aus dem Fenster springen haben sehen.

Der Grund? Bitcoin?

Irgendwie ja. In der Sueddeutschen habe ich gerade gelesen, dass Karl-Theodor Franz-Xaver Silvester-Weihnachten Schall-Rauch Hans-Wurscht Kevin-Detlef zu Guttenberg nun Ripple Labs berät. Es handelt sich hier um ein amerikanisches Unternehmen für Online-Geldtransfers. Mit dem von der Firma entwickeltem System (Open-Source) lassen sich Geld-Transaktionen schnell durchführen. Dabei ist die Währung egal und Transaktions-Kosten soll es auch keine geben. neben Euro, US-Dollar, Yen kann man auch Bitcoin und die Ripple-Währung XRP überweisen. Google und die Risiko-Kapitalfirma Andreesen Horrowitz haben auch in Ripple Labs investiert.

Der Guttenberg hat anscheinend in seinem Blog ein paar offensichtliche Phrasen gedroschen, wie „Das traditionelle Zahlungssystem ist antiquiert, teuer und ineffizient“. Ripple Labs gefalle Ihm, da es das „innovativste und vielversprechendste Konzept auf dem Markt“ sei. Und ich dachte immer Guttenberg ist mit das innovativste Konzept aus dem Markt, der aus heißer Luft Schlagzeilen macht.

Nun fragt man sich, was die Jungs bei Ripple Labs geraucht haben. Was der Guttenberg in den letzten Jahre zerrissen hat, hätte ein Stück Brot auch geschafft. Naja, nun tue ich aber dem Brot unrecht – Brot kann wenigstens schimmeln.

Wegen den Verdiensten des Plagiators als Bundeswirtschafts-Minister können sie ihn wohl kaum angestellt haben. Vielleicht ist es ja wegen seiner umfassenden Fachkenntnisse in Sachen Internet – schließlich berät er auch die EU-Kommission in diesen Sachen.

Nachdem Guttenberg bei dieser Firma eingestiegen ist, wird sich Google wohl in die Hosen machen … die sind bald schnell weg vom Fenster … 😉 … schließlich haben sie ganz offensichtlich in eine Schaumschläger-Firma der Extraklasse investiert.

Ich habe mir noch nie so sehr gewünscht, dass eine Software Closed-Source ist wie die von Ripple Labs. Wie hat mein Vater (R.I.P.) immer so schon betont: „Wenn Du mal auf einer gewissen Stufe bist, fällst Du nicht mehr. Da wird man nur noch wegbefördert oder nach oben weg gelobt.“ … quod erat demonstrandum …

Ich muss nun zusehen, dass ich meine 0,100004 BTC nun ganz schnell verjuble, bevor die die Währung ins Minus rutscht – also 1 BTC = -1 Euro.

BitCoin-Desaster: Ripple Labs und Guttenberg

Bitcoin-Desaster: Ripple Labs und Guttenberg – was kann schon schief gehen?

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3 Kommentare zu “Bitcoin-GuttenGate: Open-Source nicht mehr tragbar und Google nur noch die Hälfte wert”

  1. Antares sagt:

    "Was der Guttenberg in den letzten Jahre zerrissen hat, hätte ein Stück Brot auch geschafft. Naja, nun tue ich aber dem Brot unrecht – Brot kann wenigstens schimmeln."

    Schäm dich, Jürgen. Brote werden heute unterschätzt, die dürfen immerhin schon Nachtschleifen bei gewissen öffentlich-rechtlichen Kindersendern moderieren und haben somit trotzdessen, dass sie von ihrem eigenen Personal hinter der Kamera getrietzt werden, was aus ihrem Leben gemacht. Der Typ da war... ja... DJ... Abschreiber... und... Baum?

    Immerhin hat er ein Plagiat vermieden und ein T mehr in seinen Namen eingetragen. Für die Erfndung des Buchdrucks können wir ihn also nicht verantwortlich machen. 😉

  2. Erik sagt:

    "Ich muss nun zusehen, dass ich meine 0,100004 BTC nun ganz schnell verjuble, ..."

    Jede Währung steht zum Ripple gleich, der BTC genauso wie der Euro. Da nun deiner Meinung nach folgerichtig alle Währungen wertlos werden, nehme ich dir die Last ausnahmsweise ab. Schickst du mit bitte einen Verrechnungscheck!

    • jdo sagt:

      Ich warte natürlich bis der Guttenberg Ripple Labs an die Weltspitze geführt hat und verwende dann die Gebührenfreie Überweisungs-Option.

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