Slackware 14.1 bringt UEFI-Unterstützung

8 November 2013 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Slackware Logo 150x150Es gibt eine neue Version des Linux-Dinosauriers Slackware. Während der Entwicklungs-Phase ist man durch verschiedene Kernel-Versionen gehoppst und hat sich dann für Linux-Kernel 3.10 entschieden. Der Grund ist, dass Greg Kroah-Hartman im August Langzeitunterstützung für diese Kernel angekündigt hat. Linux-Kernel 3.10 wird die nächsten zwei Jahrer gewartet.

Der Kernel wird wie üblich in den Versionen Generic und Huge ausgeliefert. Letzterer hat so viele Treiber einkompiliert, dass initrd nur in den seltensten Fällen benötigt wird. Der Generic-Kernel geht allerdings sparsamer mit Arbeitsspeicher um.

Für die 32-Bit-Version gibt es sowohl einen Kernel mit SMP- und ohne SMP-Unterstützung. Damit sollte Slackware auch auf Kisten aus dem Jahre 1642 laufen. Sollte der Rechner mit dem SMP-Kernel zurecht kommen, empfiehlt der Entwickler diesen einzusetzen.

Linux-Kernel 3.12 ist ebenfalls verfügbar und befindet sich im Verzeichnis /testing/source.

Die Version x86_64 bringt außerdem Unterstützung für UEFI mit sich. Dafür sorgen neue Pakete wie zum Beispiel elilo, GRUB 2 und efibootmgr. Wir sprechen hier allerdings nur von UEFI und nicht Secure Boot. Ambitionierte Anwender könnten allerdings einen eigenen Schlüssel erstellen und dann mit Shim das Secure-Boot-Problem adressieren. Man könnte allerdings Secure Boot im BIOS einfach deaktivieren und den Quatsch abschalten – so wie ich das in der Regel mache.

Slackware 14.1 beinhaltet laut offizieller Ankündigung aktualisierte Versionen von KDE und Xfce. Die Pakete wurden so weit wie möglich in Einzelkomponenten aufgeteilt und werden nicht in großen Brocken verabreicht. Somit ist es einfacher, nicht benötigte Komponenten zu entfernen.

GNOME wird nicht unterstützt. Unter droplinegnome.net gibt es allerdings Pakete für GNOME 3.x unter Slackware. Auch der MATE-Desktop unter mateslackbuilds.github.io verfügbar.

Weiterhin gibt es eine von der Community verwaltete Slackware-Dokumentation. Diese findest Du unter docs.slackware.com. Du kannst Slackware im Download-Bereich der Projektseite herunterladen.

Du kannst gerne Deinen Senf zu diesem Beitrag geben: Hier geht es zu den Kommentaren




Schreiben macht durstig! Eine kleine Erfrischung kann daher nie schaden. Wem dieser freie Artikel gefallen hat, der darf mir gerne einen frisch gezapften Hopfen-Tee ausgeben (Paypal - der Spenden-Knopf
oder bitcoin - Adresse: 1NacVNwcLLePUVv8uSafu5Ykdwh8QyDfgK). Ich freue mich über jede noch so kleine Spende. Vielen Dank und Prost!
 Alle Kommentare als Feed abonnieren

Antworten