Manjaro Linux 0.8.8 hat das Licht der Welt erblickt

25 November 2013 Ein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Manjaro Linux Logo 150x150Manjaro Linux ist Rolling und basiert auf Arch Linux. Nun steht Manjaro 0.8.8 in den Startlöchern und die Entwicklung dauerte gegenüber der Vorgängerversion 0.8.7 ungefähr drei Monate. Das Ziel der Manjaro-Entwickler ist es, Arch Linux auch für Leute zugänglich zu machen, die nicht mit dem ausgedruckten Code des Linux-Kernels unterm Kopfkissen schlafen.

Blutigen Anfängern kann man es allerdings auch nicht vor die Nase setzen. Die Installation und so weiter ist schon einfach. Allerdings ist das Ding nunmal Rolling hat der grafische Updater manchmal Schluckauf und auch pacman hat mir schon mal wegen Fehlern ein Update verweigert. Da helfen dann zwar Foren und so weiter, aber als reiner Anfänger verstehst Du nur Bahnhof. Ich würde Manajaro Linux so einstufen: Anwender mit etwas Erfahrung, die sich auch nicht vor einem Gang auf die Kommandozeile scheuen und immer die neuesten Pakete haben wollen.

Die Entwickler von Manjaro Linux bieten in Version 0.8.8 folgende Kernel an:

  • Linux34: 3.4.70 – Standard-Kernel in Manjaro 0.8.7
  • Linux38: 3.8.13.13 – mit erweiterter Unterstützung, die Canonical anbietet
  • Linux310: 3.10.20 – Standard-Kernel für Manjaro 0.8.8
  • Linux311: 3.11.9
  • Linux312 3.12.1 – Von einem Einsatz in Majaro raten die Entwickler noch ab

Pacmac 0.9.2

Es wurde an einer neuen Version von pacmac gearbeitet, der neue Funktionen mit sich bringt. Zum Beispiel ist es nun möglich, lokale Pakete mittels pacmac-manager zu installieren. Weiterhin wurden Fehler ausgebessert, die die CPU zu hoher Auslastung nötigten. Unterstützung für AUR gibt es ebenso.

Octopi wurde auf Version 0.3 aktualisiert. Die Menüs Octopi und System Upgrade wurden in octopi-notifier integriert.

Grafischer Installations-Assistent

An dieser Stelle haben die Entwickler das UI vereinfacht. Partitionieren bietet zwei Modi an – automatisch und maßgeschneidert. Bootloader-Unterstüzuung für GRUB (BIOS und EFI). Auch eine Autologin-Funktion ist vorhanden und es gibt Unterstützung für Orca.

Update

Du kannst über pacmac, octopi oder pacman aktualisieren: sudo pacman -Syu

Es könnte aber sein, dass noch nicht alle Spiegel-Server synchronisiert sind. Deswegen musst Du Dich eventuell etwas gedulden.

Manjaro Xfce: Octopi

Manjaro Xfce: Octopi



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Ein Kommentar zu “Manjaro Linux 0.8.8 hat das Licht der Welt erblickt”

  1. TuxBuxe sagt:

    Schick schick. Den samba Server muss man nach wie vor nach jedem reboot immer noch händisch anwerfen. Hach es geht halt nix über ein bodenständiges Debian.

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