Wer entwickelt Linux eigentlich?

17 September 2013 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Tux Logo 150x150Was für eine blöde Frage – der Linus Torvalds natürlich, wenn er nicht gerade eine kaputte SSD hat!

Naja, ganz alleine kann er das natürlich auch nicht stemmen. Die Linux Foundation hat einen Bericht ausgegeben, der sich “Linux Kernel Development: How Fast It is Going, Who is Doing It, What They Are Doing and Who is Sponsoring It.”

Dem Bericht zufolge gehören Red Hat, Intel, IBM, Samsung, Linaro, Google, Vision Engraving Systems Consultants, Wolfson Microelectronics und SUSE zu den Top-10-Sponsoren seit 2012. Linux ist das größte Gemeinschafts-Projekt auf dem Erdball. Der Chef der Linux Foundation, Jim Zemlin, sagte, dass Linux die Zukunft repräsentiere, wie Software und neue Technologien erschaffen werden. Hinter die Kulissen zu blicken, ist für die Industrie wichtig.

Einige Fakten:

  • Fast 10.000 Entwickler von 1000 verschiedenen Firmen haben zum Linux-Kernel etwas beigetragen (seit 2005).Seit dem letzten Bericht sind das 1100 Entwickler von 225 Firmen. Derzeit arebiten so viele Leute am Linux-Kernel mit wie noch nie zuvor.
  • Firmen, die Mobile- und Embedded-Software erschaffen, investieren so viel wie nie zuvor in Linux. Linaro, Samsung, Texas Instruments und Google haben die Mitwirkung wesentlich erhöht.
  • Die Top-10 der Beitragenden sind schon erwähnt. Microsoft wurde im Jahre 2012 ebenfalls in dieser Liste geführt. In diesem Jahr ist man allerdings deutlich weiter unten zu finden.
  • 7,14 ist die Zahl … das ist der Durchschnitt der Änderungen im Linux-Kernel pro Stunde (171 pro Tag und in etwa 1200 pro Woche).
Linus Torvalds: Just For Fun

Linus Torvalds: Just For Fun

Angefangen hat alles vor ungefähr 22 Jahren. Da hatte Linus Torvalds in einer Newsgroup gepostet, dass er da was am Laufen hätte – nur zum Spaß … nichts ernsthaftes.

Wer übrigens die Biographie von Linus Torvalds noch nicht gelesen hat, kann ich nur wärmstens empfehlen: Just for Fun: Wie ein Freak die Computerwelt revolutionierte.

Das Buch liest sich leicht und auch Nicht-Nerds werden es spannend finden. Etwas geekig wird es nur kurzzeitig in der Mitte. An der einen oder anderen Stelle muss man dann schon sehr schmunzeln.

Ah, da fällt mir noch ein Video ein – Jim Zemlin über seinen “Angestellten” Linus Torvalds … (hat was mit meiner Tochter gemeinsam – beide hören nicht auf mich …)



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