Fairywren: Mini-ITX Motherboard für das Raspberry Pi

17 Juli 2013 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Raspberry Pi Teaser 150x150Über Kickstarter läuft derzeit eine Kampagne, die ein Mini-ITX Motherboard für das Raspberry Pi adressiert. Also finanziert ist das DIng schon und es sind auch noch 24 Tage Zeit. Das Ziel von 5000 Englischen Pfund war aber auch nicht so hoch angesetzt. Derzeit ist man bei über 8000 GBP. Ab 40 GBP ist man dabei – das sind so 46 Euro. Allerdings ist das nur das Mainboard und man muss ein ITX-Gehäuse selbst finden. Ab 120 GBP (zirka 140 Euro) gibt es dann ein Akryl-Gehäuse.

Das Problem mit der Geschichte ist, dass mir das Ganze etwas teuer vorkommt. Erst diese Woche wurde das Utilite angekündigt. Das hat wesentlich mehr Dampf als das Raspberry Pi und soll 99 US-Dollar kosten – bringt gleich noch zwei GBit-Ethernet-Adapert mit sich, WiFi und so weiter und so fort. Der Anwender kann sich sogar noch aussuchen, ob er Linux oder Android auf dem Gerät haben möchte.

Auf der anderen Seite ist das Motherboard für Bastler auch wieder interessant. Es bringt einige Funktionen mit sich, die das Utilite nicht zu bieten hat:

  • Eingebauter XBee Socket
  • Arduino UNO ist vorhanden. Es benutzt einen 328P Micro-Controller mit Arduino UNO Bootloader. Mithilfe des eingebauten Arduino lässt sich das Fairywren ein- und ausschalten. Kommunikation mit XBee und dem Lüfter ist außerdem möglich.
  • Weiterhin ist Platz für eine 2,5″ SATA-Festplatte.
  • RS232-Port (seriell)
  • RTC (Real-Time Clock)
  • Eingebauter Temperatur-Sensor für den Lüfter – der wird wiederum über ein Programm gesteuert, das auf dem Raspberry Pi läuft.
  • Eingebautes IR-Modul (nett für XBMC)
  • und so weiter …

Bei dem Preis ist aber kein Raspberry Pi enthalten. Wie gesagt erscheint mir das etwas teuer, wenn ich alles zusammenrechne. Prototypen gibt es bereits und nach Ablauf der Kampagne wird man dann sofort in die Produktion gehen.

Fairywren: Das bekommt man für 120 GBP

Fairywren: Das bekommt man für 120 GBP

Das Video ist echt witzig gemacht. Der Entwickler zeigt halt das entstehende Chaos, wenn man diverse Geräte externe Geräte an das Raspberry Pi anschließt.



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