Erschaffer von Police Quest hat Kickstarter-Kampagne gestartet: Precinct – Linux als Stretch Goal

18 Juli 2013 2 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Precinct Teaser 150x150Wer nun denkt hier kommt ein neues Point&Click-Adventure, der irrt. Als Polizeineuling Maxwell Jones arbeitest Du Dich nach oben und bekommst immer schwierigere Fälle. Gespielt wird in der Ego-Perspektive und das Spiel soll Realismus vermitteln. Auch Precinct soll wieder eine Serie werden. Jedes Spiel ist aber in sich abgeschlossen.

Es soll auch Spieleszenen geben, bei denen man schnell sein und gute Raktion haben muss. Dazu gehören dann Schießereien, Verfolgungsjagden und Handgemenge oder Schlägereien. Hinter der Kampagne steht Jim Walls, der für Sierra das Adventure Police Quest erschaffen hat. Das Kampgnen-Video anzusehen, lohnt sich schon wegen der guten alten Zeit – ein paar Minuten Nostalgie – zumindest am Anfang … :)

Investiere ich in Precinct? Nein, auf keinen Fall am Anfang. Das hat sogar zwei Gründe. Die Entwickler wollen satte 500.000 US-Dollar sammeln. Linux-Unterstützung ist allerdings als Stretch Goal angegeben und wird es erst ab 700.000 US-Dollar geben. Windows und Mac OS X  sind von Anfang an dabei. Sollte man das Ziel erreichen, wird man angeblich einen Entwickler, einen Tester und eine Art-Person für Linux abstellen. Letzteres erschließt sich mir nicht – warum sollte das Spiel unter Linux anders aussehen?

Mich beschleicht so ein Gefühl, dass man viel Blabla erzählt und gar keine genauen Angaben macht. Vielmehr reitet man auf großen Namen wie Sierra, Police Quest und Jim Walls herum. Dass diese Spiele revolutionär waren, bedeutet nicht, dass man es in der heutigen Zeit auch noch kann. Aber die Kampagne ist noch jung und man wird sehen – 29 Tage haben die Entwickler noch Zeit.



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2 Kommentare zu “Erschaffer von Police Quest hat Kickstarter-Kampagne gestartet: Precinct – Linux als Stretch Goal”

  1. kmork sagt:

    Sie nutzen die Unity Engine ([url=http://www.kickstarter.com/projects/precinctgame/precinct/comments?cursor=3807828#comment-3807827]Quelle[/url]), da sollte das portieren auf Linux eigentlich kein Problem sein.

    • jdo sagt:

      Ich weiß und da gab es sogar irgendwo eine Diskussion. Die reiten darauf rum, dass man nicht einfach nur auf den Export-Knopf drücken kann. Aber warum sie für Linux einen Artist extra einstellen wollen, geht mir nicht ganz ein. Werden die Bösis durch Pinguine ersetzt? Irgendwie ist mir nicht ganz wohl bei der Kampagne - also in mir sträubt sich da was.

      Ich glaube auch nicht, dass die ihr Ziel erreichen werden.

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