Operas Mail-Client nun eigenständiges Produkt – Linux-Version bestätigt

1 Juni 2013 3 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Opera Logo 150x150Die Ankündigung ist schon eine gute Woche her, aber dennoch nicht zu unterschlagen. Opera hat den Email-Client als eigenständiges Produkt ausgegeben und vom Browser getrennt. Opera hat sich bekanntlich vor längerer Zeit entschieden, als Browser-Engine Webkit einzusetzen.

Der Email-Client M2 lässt sich ab sofort separat herunterladen und installieren. Allerdings gibt es im Moment nur Veröffentlichungs-Kandidaten für Windows und Mac OS X. Die Entwickler haben allerdings versichert, dass es auch eine Linux-Version geben wird.

Nun wo Mozilla Thunderbird am Tropf hängt, sind das gute Nachrichten für Desktop-Anwender. Ich bin im Moment ganz zufrieden mit Kontact (KMail), aber nicht alle verwenden KDE.

Opera M2 auch für Linux

Opera M2 auch für Linux

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3 Kommentare zu “Operas Mail-Client nun eigenständiges Produkt – Linux-Version bestätigt”

  1. Georg sagt:

    E-Mail-Clients wie den von Opera gibt es viele: Trojita, Geary, Postler etc. Zu Thunderbird gibt es weiterhin kaum Alternativen, die auch nur annähernd an die Anpassbarkeit herankommen. Mir fallen nur die Kontact-Suite und Evolution ein. Wenn Thunderdbird-User auf etwas Schlankeres wechseln wollen, hätten sie es längst tun können.

    Mir gefiel die bisherige Kombination der Opera Suite. Etwas vergleichbares gibt es nur bei Seamonkey. Jetzt ist es nur noch ein ganz normaler Blink-basierter Browser (Chrome-Abklatsch, sogar gleiche Erweiterungen!) und ein ganz normaler Mail-Client. Die UI ist nix besonderes, die Funktionalität auch nicht mehr.

    Opera nutzt übrigens (leider) nicht Webkit, sondern Blink. Der Fork wird in erster Linie von Google speziell für Chrome entwickelt und in Zukunft sicher starke Unterschiede zu Webkit aufweisen. In Zukunft wird Google nicht darauf achten müssen, ob diese Technik und jenes Protokoll ein akzeptierter Standard ist....

  2. Rayman sagt:

    So richtig begeistert bin ich über die Entwicklung bei Opera nicht. Was den Wechsel der Enginde angeht so bin ich aber guter Hoffnung, dass damit endlich einige Performance- und Kompatibilitätsprobleme unter Linux verschwinden.

    Dass sie den Mail-Client auslagern, finde ich dagegen gar nicht gut. Ich nutze diesen, um die Aktivität meiner IMAP-Ordner zu überwachen während ich im Netz surfe. Thunderbird nutze ich nur zum Verwalten und Schreiben meiner E-Mails. So muss ich über den Großteil der Zeit nur Opera laufen lassen. Mit der Abkoppelung des Mail-Clients geht für mich dieser Vorteil verloren. Schade.

  3. kmork sagt:

    Das tolle an Thunderbird ist, dass damit Firefox-Addons funktionieren (bzw. ein Teil davon), wobei ich insbesondere auf Stylish nicht verzichten möchte. Mir fehlt an Firefox eigentlich nichts, aber es wäre natürlich dennoch schön, wenn wieder etwas Wind in die Weiterentwicklung käme.

    Den meißten Mail-Clients fehlt leider PGP, weiß jemand wie das mit Opera Mail ist?

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