Wow: Kernel Panic, Vollabsturz

18 März 2013 9 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Also so etwas hatte ich schon seit Jahren nicht mehr.Gerade eben hat sich mein Rechner komplett verabschiedet und eine saftige Kernel Panic geschmissen.

Der Rechner lief seit einigen Wochen durch, inklusive Suspend/Resume. Auch zwischen mehreren virtuellen Umgebungen bin ich hin- und hergesprungen – Virtua Machine Manager genutzt, VMware Player, VirtualBox … x-USB-Sticks und SD-Karten ein und ausgesteckt, hunderte von Updates eingespielt (nie einen Neustart gemacht) und das Genick hat es der Uptime gebrochen, als ich einen in VMware eingebundenen USB-Stick einfach so abgezogen hatte.

Das alleine kann es nicht gewesen sein – hab ich gerade noch mal versucht – Kernel hat es überlebt. Ich versuche nun doch nicht, das Problem zu reproduzieren … :)



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9 Kommentare zu “Wow: Kernel Panic, Vollabsturz”

  1. tux. sagt:

    Mit Windows wär das nicht passiert.

    • nik22 sagt:

      Ja, ich finde auch, Microsoft hat tolle Schutzmechanismen implementiert. Nach jedem Update wird - Gott sei dank - vorsorglich neu gestartet, der Standbye-Button ist (bei mir) schon seit Ewigkeiten ausgegraut, der SD-Karten Treiber funktioniert (sicherlich nur zum Schutz der Anwender) nur in der 32-Bit Version und dank detaillierter Warnhinweise wird niemand so töricht sein, einfach USB-Sticks abzuziehen.

      Bluescreens sind sowieso nur von diesen Linux-Urwesen gesteute Gerüchte um den nichtsahnenden Windows-Betriebsystem-Nutzer zu verängstigen. Und dann immer diese törichten Weisheiten: "Life is too short to remove USB safely …". Da lob' ich mir doch mein Windows.

      • Georg sagt:

        SD-Kartenleser funktionieren auch unter Windows 7 x64, sofern der Hersteller Treiber bereitstellt, der Standbybutton ist bei Windows 7 auch kein Button mehr, sondern ein Menüpunkt (und graut nie aus), und das "Sichere Entfernen" ist unter Linux nach meinem Wissen auch weiterhin empfehlenswert, während ich es unter Windows 7 nie einsetze - ohne Probleme.

        Man kann ja so einiges gegen Win7 haben, aber die von dir genannten Kritikpunkte sind größtenteils Humbug. Ich hatte bisher nur einmal einen Vollabsturz unter Win7, und das lag an einer verpfuschten Treiber-Installation. Kann unter Linux genauso passieren.
        Was Gängelung der Nutzer anbetrifft: Versuch mal auf einem Linux mit linux-libre Kernel ein Gerät mit iwlwifi-Treiber zu aktivieren. Der ist nicht nur nicht drin, der wird auch künstlich herausgehalten und lässt sich nicht nutzen, weil er unfrei ist. Das allmächtige GNU weiß halt besser was gut für dich ist!

        • nik22 sagt:

          Nein, nichts gegen Windows 7. (Aber unter XP funktioniert Standbye wirklich nicht xD)
          Ich finde nur, es ist Humbug zu sagen, so etwas wäre unter einem Betriebssystem nicht passiert, und wenn ich mich entscheiden müsste, welches System stabiler ist, würde meine Wahl auf Linux fallen.
          Ich meine, es ist nicht Microsoft's Schuld, dass es keinen x64 Treiber für meinen SD-Reader gibt, aber genauso wenig hat Linux Schuld, dass das System manchmal beim Abziehen eines USB-Sticks crasht, weil VMware nicht mitspielt.
          (Und ich entferne auch unter Linux meine USB-Sticks immer auf die harte Methode - bislang ohne Probleme)

          • tux. sagt:

            Ich hatte noch nie eine Kernelpanic unter Windows.

          • jdo sagt:

            Kein Wunder, da heißen die auch Blue Screens ... ich konnte unter XP mal einen reproduzieren - erste Version. RealTek-Karte, via DSL eingewählt und dann das Kabel gezogen - puff ... blauer Bildschirm ... sonderbare Situation, die nicht oft eintritt ... jedes OS hat Macken ...

          • jdo sagt:

            Das habe ich so nicht gesagt - schon den ganzen Bitrag lesen. Da laufen 3 verschiedene VM-Systeme, der Rechner wochenlang und nach einem der Updates hätte ich wohl mal neu starten sollen. Für was ich dem Rechner angetan habe (etliche instable PPAs in den Repos), bin ich froh, dass der überhaupt noch läuft. Aber ich bin wohl auch nicht Anwender Lieschen Müller - von daher darf der Kernel alle 8 Jahre schon mal ne Panik werfen ...

      • jdo sagt:

        Ich möchte mal sehen, wann Windows abraucht, wenn ich dem das zumute, was ich der Linux-Kiste antue ... Wäre mein Rechner ein Hund, würde das unter Tierquälerei fallen ... :)

  2. MatthiasShalom sagt:

    Mich interessiert, wieso ich in so gut wie jedem GNU/Linux OS / Dateimanager die Möglichkeit bekomme, USB Sticks sicher entfernen zu können, wenns gar nicht nötig ist - das verwirrt doch Anwender, hnn?

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