Ubuntu-Entwicklung: Öfter und transparenter

26 März 2013 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Ubuntu Logo 150x150Ubuntus Community-Manager, Jono Bacon, hat einen neuen Vorschlag gemacht, wie man die Ubuntu-Community besser auf dem Laufenden halten möchte. Bisher lief das Ganze so ab:

  • Man liefert eine Ausgabe ab
  • Kurz davor bastelt man Pläne für das naächste UDS, an dem jeder teilnehmen darf
  • Man bespricht sich auf dem UDS und diskutiert die Pläne
  • Dann führt man die entsprechenden Arbeiten binnen der nächsten 6 Monate aus
  • Man kann den Fortschritt unter status.ubuntu.com verfolgen.

Dies habe bisher ganz gut funktioner, allerdings gibt es einige Probleme. Da man in Sachen Software arbeitet, würde es innerhalb von 6 Monaten viele Änderungen geben. Auch wenn eventuelle Änderungen in den offenen Plänen eingetragen werden, könne man gewisse Synchronisations-Probleme zwischen Ubuntu und der Community heraufbeschwören. Hier zeigt sich auch das Problem, während des UDS alles für 6 Monate einzusperren.

Man möchte die Ubuntu-Entwicklung allerdings so transparent und beweglich wie möglich machen. Somit hat man sich mit den Entwicklern von Canonical zusammengesetzt und folgenden Plan geschmiedet:

  • Auf einem virtuellen UDS (vUDS) werden die Arbeitsschritte für die nächten 3 Monate geplant. Sämtliche Diskussionen sind offen und jeder darf teilnehmen.
  • Mithilfe von Blueprints wird man die Arbeiten verfolgen und diese werden weiterhin in monatlich Meilensteine aufgeteilt.
  • In der letzten Woche eines jeden Monats will man die Arbeit in Augenschein nehmen und dann für den Folgemonat planen. Somit würde man Blocker schnell erkennen, man könne neue Ziele definieren und wenn notwendig die Marschrichtung ändern.
  • Eine neue Grafik wird dann auf status.ubuntu.com erzeugt und man wird über Google+-Hangouts die neuen Ziele für den kommenden Monat präsentieren. Somit sollte sich dann keiner mehr beschweren können, dass er nicht gut informiert gewesen sei.

Das Ganze ist nicht in Stein gemeiselt und wird erst mal testweise ausprobiert. Das Team arbeitet gerade an den Plänen für April und die Burndowns werden hier veröffentlicht, sobald diese fertig sind.

Die Idee ist gar nicht so schlecht – mal sehen, wie sie ankommt.

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