Open-Xchange stellt OX Documents vor: Browser-basierte Open-Source-Lösung zur Bearbeitung von Dokumenten

20 März 2013 3 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Open Xchange Logo 150x150Da das Projekt noch nicht fertig ist, kann ich leider nicht damit herumspielen – also mit der Demo-Version schon, aber nicht komplett selbst daran rumschrauben. Deswegen gebe ich die Pressemitteilung einfach mal so weiter. Ich finde das sehr interessant, weil genau so ein Ding schon lange fehlt.

Die Demo-Version macht allerdings Lust auf mehr. Du findest sie hier rechts unten.

OX-Demo: Dateien

OX-Demo: Dateien

OX-Demo: Datei auswählen, Vorschau

OX-Demo: Datei auswählen, Vorschau

OX-Demo: Text-Datei editieren

OX-Demo: Text-Datei editieren

Rust, 20. März 2013 – Auf dem WorldHostingDay in Rust stellt Open-Xchange mit OX Documents eine eigene Cloud-basierte Office-Software vor. Die erste App der Office Productivity Suite, OX Text, wird Anfang April fertiggestellt. Damit können Microsoft Word .docx- und OpenOffice/LibreOffice .odt-Dateien direkt im Browser bearbeitet werden. Beliebig viele Teilnehmer können den Staffelstab des Editors herumreichen und so ein Dokument gemeinsam bearbeiten. Alle Änderungen werden bei allen Teilnehmern in Echtzeit angezeigt.

Im Gegensatz zu Google Docs und Microsoft Office 365 zwingt OX Text dem Anwender nicht die Verwendung eines eigenen Dateiformates auf. Mit OX Text lassen sich .docx- und .odt-Dateien im Browser lesen und editieren, ohne das diese konvertiert werden. Da OX Text nur die Änderungen und nicht das gesamte Dokument speichert, bleiben Formatierungen und Layout des ursprünglichen Dokumentes vollständig erhalten. Diese Innovation ist die Voraussetzung für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Freunden, die weiterhin ihre jeweilige Desktop-Office-Software verwenden
wollen.

“Die Interoperabilität mit anderen Anwendern und die Weiternutzung vorhandener Dokumente hatte bei der Wahl der Architektur von OX Text oberste Priorität. Neue, proprietäre Dateiformate sind nach unserer Überzeugung der falsche Weg, weil sie eine Zusammenarbeit erschweren und die Anwender zudem wieder an die Nutzung einer bestimmten Applikationen ketten”, erklärt Rafael Laguna, CEO von Open-Xchange.

Bei OX Text bleiben alle Formatierungen des ursprünglichen Dokumentes während der Bearbeitung unangetastet. Auch Elemente, die OX Text nicht kennt und bearbeiten kann, wie z.B. WordArt-Effekte, werden nicht verändert. Der OX Text Editor bietet nur die Funktionen zur Bearbeitung an, die das Layout des Ausgangsdokumentes nicht kompromittieren. Dadurch stellt OX Text sicher, dass das Layout des ursprünglichen Dokumentes erhalten bleibt.

OX Documents ist sozusagen der Web-Nachfolger von OpenOffice, denn es wird von Mitgliedern des ehemaligen OpenOffice-Teams in Hamburg entwickelt, die seit einem Jahr Bestandteil der OX-Entwicklungsmannschaft sind. Zusammen verfügt das derzeit 15-köpfige Team über mehr als 200 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von Office-Software.

Zeitgleich veröffentlicht das Unternehmen OX Document Viewer. Mit dieser Funktion können die Anwender Text- und .pdf-Dateien, Tabellenkalkulationen und Präsentationen im Browser lesen, ohne dass sie die entsprechenden Dateien dafür auf ihr Endgerät herunterladen müssen. Abgerundet wird der Funktionsumfang von OX Documents durch Online-Werkzeuge zur Bearbeitung von Tabellenkalkulationen und Präsentationen, OX Spreadsheet und OX Presentation, die noch in diesem Jahr fertig werden sollen.

OX Documents ist als eigenständiges Produkt oder als Erweiterung von OX App Suite erhältlich. Der von Open-Xchange im Februar veröffentlichente browser-basierte Desktop OX App Suite umfasst Apps zur Bearbeitung von E-Mails, Terminen, und Kontakten, die um Nachrichten und Informationen aus sozialen Netzwerken wie Facebook, LinkedIn, XING und Twitter ergänzt werden können. Komplettiert wird der Funktionsumfang von OX App Suite mit einer Dateiverwaltung für Bilder-, Audio-, Video- und Office-Dateien.

Für OX App Suite hat Open-Xchange eine komplett neue, web-basierte Benutzeroberfläche entwickelt. Anwender können OX App Suite sofort und mit jedem Endgerät nutzen, das einen Browser hat – ohne dass sie dazu Lizenzen kaufen oder Software installieren müssen. Bei Verlust oder Defekt eines Gerätes sind alle Dateien zentral gesichert.

Dank “Responsive Design” passt sich OX App Suite automatisch an die unterschiedlichen Display-Größen von PC, Laptop, Tablet und Smartphone an, was auf jedem Gerät eine bestmögliche Benutzbarkeit garantiert. Und durch konsequente Nutzung des “Local Storage” aktueller Browser mittels HTML5 und Javascript steht OX App Suite der Performance traditioneller Client-Server-Software in nichts nach.

OX App Suite und OX Documents sind Online- und Offline-fähig. Das heißt, dass angefangene E-Mails und Dokumente auch dann nicht verloren gehen, wenn die Internetverbindung – beispielsweise im Zug – abbricht. Bei der nächsten Verbindung werden die Änderungen automatisch übertragen.

Wie OX App Suite so wird auch OX Text unter GNU General Public License 2 und Creative Commons Attribution-NonCommercial-ShareAlike 2.5 License veröffentlicht, was die langfristige Herstellerunabhängigkeit und Investitionssicherheit für Unternehmen und Anwender sicherstellt. Daneben liefert Open-Xchange seine Software kombiniert mit Maintenance und Support unter kommerzieller Lizenz an Hosting- und Telekommunikationsanbieter, die ihren Kunden OX App Suite als Software-as-a-Service (SaaS) anbieten, ebenso wie an Systemintegratoren und VARs, die OX App Suite als Managed Service oder für Inhouse-Installationen nutzen. Da bei OX App Suite und OX Text der Code für Cloud- und Inhouse-Installationen identisch ist, können die Anwender jederzeit und ohne Migrationsaufwand zwischen beiden Betriebsformen wechseln.

Interessierte, die Funktionsumfang sowie Look & Feel von OX Text bereits vor der Produktfertigstellung kennenlernen möchten, besuchen die Online-Demo unter http://ox.io/ox_text



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3 Kommentare zu “Open-Xchange stellt OX Documents vor: Browser-basierte Open-Source-Lösung zur Bearbeitung von Dokumenten”

  1. Sascha Joswig sagt:

    Wenn man sich mal die komplette Suite anschaut und noch einen möglichen Sync-Client + App hinzurechnet, dann wird auch Owncloud angegriffen.

    • jdo sagt:

      Ist beides Open-Source - Konkurrenz belebt das Geschäft ... :) ... aber Du hast natürlich Recht ...

      • Sascha Joswig sagt:

        Definitv. Da haben die Jungs von OX auch einen sehr guten Job gemacht. BTW: Habe mich jetzt im Thema RSS für Fever° entschieden, da es im Gegensatz zu Owncloud schon eine entsprechende API gibt, die auch von z.B. Reeder auf iOS unterstützt wird. Der Web-Client ist auch sehr funktional und schick. Das sind gut investierte 23 € und es läuft auf meinem Synology NAS.

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