Jono Bacon richtet sich an die Ubuntu-Community und möchte Spannungen bereinigen

19 März 2013 2 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Ubuntu Logo 150x150Ja, die Dinge waren in letzter Zeit nicht ohne Reibungen im Ubuntu-Lager. Der Community ist der „Tada“-Moment von Mir auf den Magen geschlagen und hat sich in erster Linie darüber beschwert, wie man das Ding durchgezogen hat. Einige hochrangige Community-Mitglieder haben das Handtuch geworfen.

Nun möchte Jono Bacon, dass sich alle an den Händen fassen und einen Kreis bilden. Also so hat er das nicht geschrieben, sondern wie man lünftig wieder enger mit der Community zusammenrücken kann und das auch möchte. Hat man erst das Ganze Blabla „liebe Leute, hochgeschätzte Community“ hinter sich gelassen, kommen die interessanten Punkte – also die Bereiche, die den Aufstand ausgelöst haben.

Es soll wöchentliche Updates seitens der Canonical-Entwickler geben. Weiterhin will man große Ankündigungen künftig besser planen. Im Speziellen wird hier auf die Ankündigung von Ubuntu Touch eingegangen, woe sich die Community nicht gut genug informiert fühlte. Künftig soll es gründliche FAQs geben, die dann auftretenden Fragen beantworten. Weiterhin möchte man es Menschen einfacher machen, sich der Community anzuschließen.

Witzig, denn ich habe mir sofort gedacht, was auch einer als Kommentar zu lesen ist. Die Antwort auf die Frage „ist die Community noch wichtig?“ wird mit „wir machen ne bessere FAQ“ beantwortet. Es ist zwar schön, dass sich Bacon einsetzt und die angesprochene Transparenz sind mit Sicherheit Schritte in die richtige Richtung. Natürlich muss man die Community zunächst informieren, bevor man sie involvieren kann. Allerdings bestätigt Bacon auch, dass es weitere „Tada“-Ankündigungen geben kann. Die Zeit wird zeigen, wie ernst es Canonical damit ist oder sie lediglich auf Zeit spielen. In dubio pro reo und hoffen wir das Beste.

Was mir persönlich an dieser Bacon-Rede wesentlich besser gefällt: Es wird mehr oder weniger zugegeben, dass man Fehler gemacht hat und sieht ein, dass man unbedingt handeln und auf die Community zugehen muss. Die Ansprachen vorher klangen immer wie die eines Gebrauchtwagenhändlers. Und der Ton macht bekanntlich die Musik.

Wenn dem so ist und man informiert die Community nun einfach regelmäßiger, wobei sie nichts zu sagen haben, ist das nicht wirklich eine komplette Lösung. Gewisse Dinge wird man aber damit aus der Welt schaffen, wie das auch smspillaz in einem Kommentar bestätigt. Wenn man die entsprechenden Leute früher informiert, verschwenden diese nicht zwingend Zeit mit Sachen, die irrelevant sind – wie seine Compiz-Patches.

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2 Kommentare zu “Jono Bacon richtet sich an die Ubuntu-Community und möchte Spannungen bereinigen”

  1. ShalokShalom sagt:

    Guybrush lebt ^_^
    😛

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