Gerüchteküche: Microsoft mit nativem Office-Port für Linux

10 Februar 2013 Ein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Neues Microsoft-Logo 150x150Also das glaube ich nie und nimmer. omgubuntu.co.uk will ein Gerücht von einer unbekannten Quelle aufgeschnappt haben, dass Microsoft an einem nativen Port für Microsoft Office für Linux bastelt. Angeblich hätte das auf FOSDEM 2013 die Runde gemacht.

Ich halte das mehr für einen Running Gag, weil ohne Gerüchte macht das ganze Leben ja nur halb so viel Spaß.

Natürlich geht es auch an Microsoft nicht vorbei, dass Steam für Linux kommt und Linux auf dem Desktop mehr Aufmerksamkeit bekommt. Dass Linux allerdings durch Steam und Ubuntu eine Nische verlassen hat, wie das auf omgubuntu.co.uk zu lesen ist, würde ich nicht so stehen lassen. Steam für Linux muss sich erst noch beweisen und dass man mit Windows in Sachen installierten Rechnern auch nur im Ansatz konkurrieren kann. Also den Satz halte ich für massiv übertrieben, auch wenn die Zahlen leicht (und langsam) nach oben gehen. Klar wäre das schön, man muss aber auch die Kirche im Dorf lassen.

Microsoft Office läuft auch ohne nativen Port ganz brauchbar unter Wine, beziehungsweise CodeWeavers CrossOver.

Ein weiterer Grund, warum ich nicht an einen Port von Microsoft Office für Linux glaube ist, dass Microsoft dann Linux als vollwertigen Konkurrenten anerkennen würde. Das wäre ein Eingeständnis, dass Linux auf dem Desktop einfach nur noch mehr Momentum geben würde. Meiner Meinung nach ist das das Letzte, was Microsoft im Sinn hat. Bevor das passiert, halte ich es noch realisitischer (wenn auch für sehr unwahrscheinlich), dass Adobe Photshop auf Linux portiert.



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Ein Kommentar zu “Gerüchteküche: Microsoft mit nativem Office-Port für Linux”

  1. Georg sagt:

    Halte das auch nur für ein Gerücht. MS Office ist doch für viele Nutzer immer noch erste Wahl, wenn es für Linux verfügbar wäre würden viele Nutzer wohl die günstigere Kombi (L,X,K)Ubuntu/MSO wählen statt Windows 8/MSO.

    Ich denke aber das Steam Linux einen deutlichen Boost geben wird. Einige anspruchsvolle Gamer (die, die nicht nur COD und BF zocken...) kennen sich immerhin gut genug am PC aus um sich für alternative Betriebssysteme zu interessieren, vor allem wenn sie mit W8 nicht klar kommen. Und da diese meist jüngeren Nutzer oft auch die Wartung der PCs ihrer Eltern und Verwandten übernehmen...ich nutze inzwischen gerne Ubuntu, und dank mir meine Eltern nun auch. Wenn jeder junge Wechsler 1, 2 ältere mitzieht, kann der Marktanteil von Linux (insbesondere Ubuntu und Mint) schnell wachsen.

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