Einige Tipps, die das Arbeiten mit der GNOME Shell angenehmer machen

14 Dezember 2012 5 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

GNOME Logo 150x150Marcus Möller hat mir einige hilfreiche Tipps zukommen lassen, die für Anwender der GNOME Shell sicherlich ganz nützlich sind, um damit effektiver arbeiten zu können – vielen Dank dafür. Ich dachte mir, dass ich zusätzlich ein kleines Video zu den einzelnen Sektionen mache, damit man sich das ein bisschen besser vorstellen kann. Für alte Hasen mag das nichts Neues sein. Umsteiger und GNOME-Neulinge werden es vielleicht hilfreich finden.

Viele Teile der GNOME Shell lassen sich mit der Tastatur bedienen und man muss die Maus nicht quer über den Bildschirm schubsen. Allerdings kann man auch mit kleinen Maus-Aktionen einiges bewirken.

1. Super- oder Windows-Taste

Durch Drücken der Super-Taste kommst Du in den Übersichtsmodus. Dort kannst Du dann auch sofort zu Tippen anfangen, bis das Ergebnis eindeutig ist. Mit einem Drücken der Eingabetaste startet sich dann die Anwendung.

2. Alt + Tab

Die Kombination Alt + Tab gibt es bei den meisten Desktop-Umgebungen. Ist mehr als eine Applikation geöffnet, kannst Du mit dieser Tasten-Kombination einfach hin- und herschalten. Sind von einer Applikation mehr als ein Fenster geöffnet, wird dies durch einen kleinen Pfeil nach unten angezeigt. Mit der Pfeil-nach-unten-Taste kommst Du sozusagen in ein Untermenü der jeweiligen Applikation. Im Video ist das einfacher ersichtlich.

Mit Alt + [Taste über Tab] lässt sich komfortabler durch die Fenster eines Programms wechseln.

3. Mit der Maus die Fenster zähmen

Zieht man mit gedrückter Maustaste das Fenster an den oberen Rand, so maximiert es sich. Möchtest Du es wieder unmaximiert anzeigen lassen, einfach mit der linken Maustaste die obere Leiste festhalten und nach unten ziehen.

Ziehst Du ein Fenster an den rechten oder linken Rand, teilt es sich auf die Hälfte der Bildschirmbreite auf.

4. Super + M

Seit GNOME 3.6 kannst Du mittels der Tastenkombination Super + m das Panel für die Benachrichtigeungen einblenden. Mit Esc lässt Du die Leiste wieder verschwinden.

5. Neuer Lockscreen in GNOME 3.6

Ab GNOME 3.6 gibt es eine neue Bildschirmsperre. Hier wird eine Uhr und bei Bedarf Benachrichtigungen angezeigt. Du lässt den Screen verschwinden, indem Du diesen mit der Maus nach oben ziehst oder die Taste Esc drückst.

Etwas anschaulicher im Video

Das Ganze wird dank Xinput2 auch bald mit Multitouch-Gesten möglich sein.

Das kleine Video ist mit LuninuX OS 12.10 “Quite Quail” entstanden. Es handelt sich hier um eine auf Ubuntu-basierende (12.10 “Quantal Quetzal”) Distribution, die GNOME 3.6 im Einsatz hat und noch einige andere Dinge, die Umsteigern bezüglich Oberfläche das Leben etwas erleichtert.

  • aptosid 2012-01 Xfce
LuninuX OS 12.10

Basiert auf Ubuntu 12.10 - bringt GNOME 3.6 mit sich ...



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5 Kommentare zu “Einige Tipps, die das Arbeiten mit der GNOME Shell angenehmer machen”

  1. Flo sagt:

    2. Alt + Tab
    mit Alt + [Taste über Tab] lässt sich komfortabler durch die Fenster eines Programms wechseln

  2. hueck sagt:

    Wie kann mann den vernüfntig einen IRC Client benutzen? Habe den immer im System Tray (Xchat, Cinnamon)

  3. bruno sagt:

    Die Bildschirmsperre kann man auch mit der Enter/Return-Taste aufheben.

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