Mozilla: Keine 64-Bit-Versionen mehr von Firefox für Windows

22 November 2012 4 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Mozilla Foundation Logo 150x150Das ist eine interessante Ankündigung von Benjamin Smedberg. Nun haben Windows-64-Bit-Anwender nicht mehr viel Auswahl – um genau zu sein Internet Explorer oder Opera. Für Linux gibt es 64-Bit-Builds von Google Chrome, Chromium und Firefox.

Als Gründe für eine Einstellung der 64-Bit-Version werden angegeben:

  • Viele Plugins sind für die 64-Bit-Version nicht verfügbar
  • Die verfügbaren Plugins funktionieren nicht vernünftig in Firefox, weil man Dinge wie windowproc-Hooking nicht implementiert hat – somit kommt es zu häufigen Händern.
  • Gemeldete Abstürze von 64-Bit-Anwendern sind auf der Prioritäten-Liste nicht ganz oben, weil man andere Dinge zu tun habe. Das sei natürlich für Anwender frustrierend, weil sie nur zweite Wahl sind.
Die 64-Bit-Version von Opera ist Berichten zufolge auch nicht die stabilste. Sollte die norwegische Software-Schmiede die 64-Bit-Version auch nicht mehr weiterentwickeln, bleibt 64-Bit-Windows-Anwendern wirklich nur noch der Griff zu Internet Explorer.


Du kannst gerne Deinen Senf zu diesem Beitrag geben: Hier geht es zu den Kommentaren


Schreiben macht durstig! Eine kleine Erfrischung kann daher nie schaden. Wem dieser freie Artikel gefallen hat, der darf mir gerne einen frisch gezapften Hopfen-Tee ausgeben (Paypal - der Spenden-Knopf
oder bitcoin - Adresse: 1NacVNwcLLePUVv8uSafu5Ykdwh8QyDfgK). Ich freue mich über jede noch so kleine Spende. Vielen Dank und Prost!
 Alle Kommentare als Feed abonnieren

4 Kommentare zu “Mozilla: Keine 64-Bit-Versionen mehr von Firefox für Windows”

  1. tux. sagt:

    Pale Moon? Waterfox? ...

  2. sgo sagt:

    Man kann doch auch 32bit-Anwendungen installieren, oder? Braucht man denn unbedingt einen 64-bit Browser?

  3. Cliffeon sagt:

    Es gibt auch eine 64-Bit Version von Opera für Linux. Im Artikel klingt es so als gäbe es diese nur für Windows, da diese zwar bei Windows aber nicht bei Linux aufgelistet ist.
    Ansonsten scheint es so als würde sich alles immer mehr sich auf Linux fixieren oder sich zumindest von Windows abwenden. Das ist doch durchaus erfreulich.

Antworten