NEO Scavenger – wie lange kannst Du in einer postapokalyptischen Wüste überleben

24 September 2012 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

NEO Scavenger Teaser 150x150Du wachst also in einer Art Krankenhaus (denkst Du) auf – ohne Wasser und Essen natürlich – und nur in ein Nachthemd gekleidet. Du weißt nicht, wer Du bist und außerdem ist alles furchtbar mysteriös – aber so was von … klingt irgendwie alles nach The Walking Dead, aber Zombies gibt es keine 🙂

Das Spiel ist rundenbasiert und Du musst Dich entscheiden, was Du tun willst. Essen und Ausrüstung suchen? Herumspazieren? Natürlich plagst Du Dich mit Hunger und Durst herum und die kalte Herbstluft kühlt den Körper aus. Deswegen sollst Du auch die Start-Eigenschaften mit Bedacht auswählen, denn das ist das Einzige, mit dem Du beginnst.

NEO Scavenger: Wildnis

NEO Scavenger: Wildnis

Ich habe mir die Demo-Version angesehen, die es für Linux, Mac OS X und Windows gibt. Das Spiel ist Cross-Plattform, hat aber den kleinen Haken, in Flash geschrieben zu sein. Egal, ich hab es trotzdem gestartet.

Am Anfang kam mir das Ganze sehr fummelig vor und der Spielefluss hat mich doch sehr genervt. Aber ich hab einfach weiter geklickt und es wurde spannender. Man will halt doch immer wissen, was sich im nächsten Feld befindet. Auch das Erschaffen neuer Gegenstände (crafting) ist ganz witzig und das Spiel hat irgendwas. Es ist nicht die Hektik wie bei Echtzeitstrategie vorhanden. Dafür muss man sich jeden Schritt gut überlegen – sonst kann es ganz schnell vorbei sein.

Solltest Du vor einem Raider mit einem Jagdgewehr lieber weglaufen oder versuchen in Deckung heranzuschleichen. Mit einem Taschenmesser in der Hand ist das eine blöde Idee, soviel verrat ich schon mal ;). Auch das Kampfsystem ist rundenbasiert. Du wählst eine Aktion und der Gegner auch – dann entscheidet die Software, was daraus wird.

NEO Scavenger: Nachthemd-Man!

NEO Scavenger: Nachthemd-Man!

Du kannst zum Beispiel auch entscheiden, wofür Du Deine Rundenpunkte verwendest. Lieber Spuren verwischen oder doch eine Runde aufs Ohr hauen – vielleicht lieber was zum Essen suchen. In der Demo-Version ist der Scchwierigkeitsgrad schon eher saftig. Ich brauchte einige Anläufe, ein bisschen länger zu überleben. Wahrscheinlich muss man sich auch erst mit dem Prinzip vertraut machen und herausfinden, was Sinn macht und eher eine dumme Idee ist.

Persönlich gefallen mir wohl Ansätze wie Project Zomboid besser. Würde ich Stunden damit verbringen? – Eher nicht. Aber für so zwischendrin mal eine Runde Überlebenskampf, macht das eigentlich nicht schlecht Laune.

Du kannst das Spiel direkt von der Webseite kaufen. Es kostet zwischen 10 und 25 US-Dollar. Wer mehr bezahlt, bekommt Extras. Direkt von der Webseite gekauft erhältst Du auch Zugriff auf den geschlossenen Beta-Test. Bei Desura gibt es das Spiel auch, ist aber als Alpha-Funding ausgeschrieben (9,99 US-Dollar).

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