Öffentliche Beta: Unity 4.0 mit Linux-Unterstützung

23 August 2012 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Unity 3D Logo 150x150Also Unity ist nicht gleich Unity, auch wenn das Wort sich selbst unglaublich ähnlich ist. Das Unity von dem hier die Rede ist, gehört nicht zu Ubuntu, sondern zur Spiele-Engine Unity3D. Auf der Konferenz Unite 2012 in Amsterdam wurde nun eine öffentliche Beta-Version von Unity 4.0 vorgestellt.

Das Besondere für den Tuxer an sich ist, dass diese Version Unterstützung für Linux Publishing enthält. Somit können Entwickler ihre Spiele auch unter Linux testen. Dieser Schritt ist natürlich etwas besonderes, da dies eine Flut an neuen Spielen für das Open-Source-Betriebssystem bedeuten kann.

Unity selbst hat 1,2 Millionen registrierte Entwickler und 300.000 davon sind derzeit aktiv. Laut ubuntuvibes.com nimmt Canonical das mit Applaus auf, da man sich selbst gerne auch als Spiele-Plattform sehen würde. Das Humble Bundle für Android 3 kann man via Ubuntu Software-Center beziehen und Valve schickt sich derzeit an, einen Linux-Client zu entwickeln, der sich zunächst auf Ubuntu konzentrieren wird. Somit ist es nicht verwunderlich, dass Canonical auf der Konferenz eine Präsentation geben wird, wie Unity 4.0 über das Ubuntu Software Center verteilt werden. Das ist natürlich auch ein interessanter Markt für die Hersteller, da sich so Millionen von Anwendern mit nur einem Klick erreichen lassen.

Ich sage schon seit Jahren, dass Microsoft Office einer der Hauptgründe ist, der den Einzug von Linux als Desktop-Umgebung im Business-Bereich verhindert und Spiele ist das Äquivalent auf dem Consumer-Markt. Kommen die Spiele, kommen auch die Anwender. Sind genug Anwender da, können große Software-Firmen Linux auch nicht mehr ignorieren.

Nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung dürfte der große Erfolg des über Kickstarter finanzierten Projekts Wasteland 2 sein. Die Jungs haben sich für die Unity Game Engine entschieden, aber auch eine Linux-Version versprochen. Nach Gesrpächen mit Unity3D hat man sich entschlossen, einen Linux-Port zu erschaffen.

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