Bedingt brauchbar: WordPress für Android

17 Januar 2012 5 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Wordpress for Android Logo 150x150Wer mit WordPress arbeitet und ein Android-Gerät hat, möchte vielleicht auch von unterwegs bloggen. Dafür gibt es die kostenlose App WordPress for Android. Wenn Du die App nutzen möchtest, muss Du in WordPress unter Einstellungen -> Schreiben unter der Sektion Fernpublizieren den Haken bei XML-RPC setzen.

Wordpress for Android XML-RPC-Schnittstelle

XML-RPC aktivieren

Danach kannst Du Dich mit Deinem Nutzernamen und der App zu Deinem Blog verbinden. Im Prinzip funktioniert das meiste mit einem Standard-Wordpress. Es gibt aber einige Fallen, die für ziemliche Frustmomente sorgen und einfach (noch) nicht ausgereift sind. Persönlich benutze ich die App eigentlich nur, um unterwegs Kommentare freizugeben oder auf diese zu antworten. Zu mehr taugt in meinem Fall die App derzeit nicht.

Wordpress for Android neuer Artikel

Benutzerdefinierte Felder - Fehlanzeige ...

In einigen Sektionen benutze ich das Feld Auszug unter dem eigentlichen Artikel-Editor. Ist dieses ausgefüllt und ich editiere mit WordPress für Android den Artikel, überschreibt mir die App diesen mit Nichts – also das Feld ist im Anschluss leer. Sehr unschöne Sache.

Dann arbeite ich viel mit den benutzerdefinierten Feldern. Diese sind in der App gar nicht berücksichtigt und ich kann sie in WordPress for Android nicht benutzen.

Wordpress for Android Kategorien

Nun rate Mal, welche die richtige ist - 33 Prozent Trefferchance ...

Kategorien kann ich zwar definieren, allerdings sehe ich nicht, zu welcher übergeordneten Kategorie diese gehören. Nun habe ich hier zum Beispiel eine Kategorie Android als Top-Level, eine Android unter der übergeordneten Kategorie News und eine unter Tipps und Tools. Ähnlich verhält sich das auch zum Beispiel mit Linux. Ich habe keine Möglichkeit herauszufinden, welche Kategorie welche ist. Das ist aber wichtig, weil die Kategorien meine Navigation bilden.

Nach diesen drei Erkenntnissen habe ich aufgehört, tiefer zu stöbern. Wie erwähnt ist die App für die Kommentar-Verwaltung unterwegs sehr gut, aber für eine weitere Benutzung in meinem Fall leider völlig unbrauchbar.

Der Fairness halber muss man sagen, dass es recht häufig Updates für WordPress for Android gibt. Es scheint sich also einiges zu tun und hoffentlich implementieren die Entwickler in Zukunft weitere Funktionen. Vom Aussehen her und der Bedienung an sich, gefällt mir das Programm eigentlich recht gut.

Ebenfalls dickes Plus gibt es für “kostenlos” und “werbefrei”. Von daher will ich gar nicht so hart ins Gericht gehen, da mein Blog schon spezifisch modifiziert ist – am in dem Rahmen, was mir WordPress zur Verfügung stellt.



Du kannst gerne Deinen Senf zu diesem Beitrag geben: Hier geht es zu den Kommentaren


Schreiben macht durstig! Eine kleine Erfrischung kann daher nie schaden. Wem dieser freie Artikel gefallen hat, der darf mir gerne einen frisch gezapften Hopfen-Tee ausgeben (Paypal - der Spenden-Knopf
oder bitcoin - Adresse: 1NacVNwcLLePUVv8uSafu5Ykdwh8QyDfgK). Ich freue mich über jede noch so kleine Spende. Vielen Dank und Prost!
 Alle Kommentare als Feed abonnieren

5 Kommentare zu “Bedingt brauchbar: WordPress für Android”

  1. Jakob sagt:

    Benutze sie auch für Kommentare, und dafür ist sie klasse. Von dem Smartphone bloggen kann man eh vergessen.. :)

  2. Hi, ich persönlich benutze sie für Kommentare. Sie sind einfach nur Klasse dafür :-) Aber Kommentare von meinem Smartphone zu schreiben finde ich gerade nicht als großen Hit. Kann man vergessen.......

  3. Jan sagt:

    Ich finde sowieso ein Blogbeitrag soll nicht schnell von unterwegs niedergeschrieben werden. Ein Guter Artikel braucht Hintergrund Informationen und eventuell gründliche Recherche.

    • jdo sagt:

      Jein :) ... wenn Du auf einer Messe unterwegs bist, aus Gewichtsgründen lieber ein Tablet dabei hast und schnell von aktuellen Geschehnissen berichten möchtest, dann hat so eine App auch sicher seine berechtigung. Ansonsten gebe ich Dir Recht.

Antworten