Kleiner Test: Fedora 15 Beta “Lovelock” ist verfügbar

20 April 2011 3 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Fedora Linux LogoDennis Gilmore hat die sofortige Verfügbarkeit einer erste Beta-Ausgabe von Fedora 15 angekündigt. Das von Red Hat gesponserte Betriebssystem bringt GNOME Shell und GNOME 3 Desktop mit sich.

Ebenso mit an Bord befindet sich LibreOffice. Des Weiteren wurden die Xfce- und LXDE-Abkömmlinge auf einen neuen Stand gebracht. BoxGrinder ermöglicht es, auf einfache Weise mittels Klartext-Definitions-Dateien Appliances für diverse virtuelle Plattformen zu basteln. Der Vorteil ist vor allen Dingen in Cloud-Umgebungen spürbar. Mit der Dynamic Firewall können Änderungen sofort wirksam sein, ohne die Firewall neu starten zu müssen. Bekannte Sprachen wurden aktualisiert. Dazu gehören Python 3.2, Rails 3.0.3 und OCaml 3.12. Mit Maven 3 bringt die Distribution ein Java-Projekt-Management-werkzeug und Build-System-Tool mit sich.

Canonicals Unity sieht zwar etwas poppiger aus als die GNOME Shell, dafür wirkt Fedora 15 wesentlich stabiler und auch schneller. Eines der Hauptargumente der Ubuntu-Entwickler war ja, dass Compiz schneller als das von der GNOME Shell eingesetzte Mutter ist. Auf meine Netbook hier (Samsung NC10) kann ich das gar nicht bestätigen. Fedora 15 Beta fühlt sich vom USB-Stick schneller an als ein installiertes Natty Beta 2. Klar ist die GNOME Shell so gewöhnungsbedürftig wie Unity. Es handelt sich bei beiden um kleine Revolutionen in Sachen Linux-Desktop. Fedora 15 Beta fühlt sich jedenfalls fertiger an als Ubuntu 11.04 Natty Narwahl Beta 2. Darüber hinaus haben die Fedora-Entwickler noch Zeit bis zur finalen Version – am 24. Mai 2011 soll es so weit sein. Natty soll bereits in neun Tagen, am 28.04.2011 debütieren.

  • Zenwalk Linux 7.0
Fedora 15

Mit GNOME Shell

Die Grafikfehler im Video waren im realen Test nicht zu sehen. Da RecordMyDesktop mit der GNOME Shell (noch?) nicht funktioniert, musste ich auf Byzanz ausweichen – und die Software hat die kleine Ungereimheiten produziert. Aber ich glaube man bekommt eine Idee davon, wie Fedora 15 inklusive GNOME Shell aussieht.

Sie finden weitere Informationen in der offiziellen Ankündigung oder den Release-Notizen. Herunterladen können Sie ISO-Abbilder (installierbare Live-CDs) aus dem Pre-Release-Bereich der Projektseite: Fedora-15-Beta-i686-Live-Desktop.iso (torrent), Fedora-15-Beta-i686-Live-KDE.iso (torrent), Fedora-15-Beta-x86_64-Live-Desktop.iso (torrent), Fedora-15-Beta-x86_64-Live-KDE.iso (torrent), Fedora-15-Beta-i686-Live-XFCE.iso (torrent), Fedora-15-Beta-x86_64-Live-XFCE.iso (torrent), Fedora-15-Beta-i686-Live-LXDE.iso (torrent), Fedora-15-Beta-x86_64-Live-LXDE.iso (torrent)



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3 Kommentare zu “Kleiner Test: Fedora 15 Beta “Lovelock” ist verfügbar”

  1. subinacl sagt:

    Schau dir mal die KDE-Variante von Fedora an, m.E. eine der besten RPM-basierten KDE-Distris.

  2. Mari sagt:

    Ich finde KDE persönlich genauso wie Gnome 2und 3 schlecht. Bin aber auch Anfänger, ich finde es reagiert alles sehr träge und zäh.

    Also habe ich Fedora 15 XFCE und LXDE ausprobiert und bin nun bei LXDE hängen geblieben.

    Habe ein aktuelles Core i Notebook, also genügend Leistung für KDE usw. sollte da sein, doch der Unterschied ist für mich sehr deutlich spürbar.

    Außerdem hatte ich Probleme Ubuntu Unity Fedora Gnome zum laufen zu kriegen, es erschien kein Desktop.

    Bei openSUSE KDE und Fedora KDE funktionierte kein Interneteinwahl per DSL-Modem, ist wohl ein KDE Bug, da es auf beiden Systemen nicht funktioniert.

    Bei Fedora XFCE,Gnome und KDE konnte ich nicht direkt die deutsche Sprache wählen, dies konnte ich nur bei LXDE.

    Bei KDE schmierte mir auch der Desktop regelmäßig ab, wenn ich die Daten zum einwählen der Internetverbindung eingab und speicherte.

    Bei LXDE funktionierte alles einwandfrei, wirklich spürbar flotter. Das einzige was ich als Anfänger nicht so leicht finde ist die RPM Software zu installieren(mir fehlt das Hintergrundwissen dazu), ob es einen Softwaremanager gibt weiß ich auch nicht, kenne nur den wo man die Updates macht.

    Habe es aber geschafft Opera RPM zu installieren mit der Konsole
    su
    dann Passwort eingeben
    und dann "yum localinstall Opera 11.01.rpm"

    Wo sich die Dateien befinden müssen, damit die installiert werden, weiß ich im Moment auch nicht genau, hab die einfach bei Home eingefügt.

    FAZIT: Fedora 15 LXDE funktioniert bei mir auf dem Laptop besser als alle anderen Desktop Varianten funktionieren nicht so toll.

    • jdo sagt:

      rpm -i .rpm hätte es eigentlich auch tun sollen.

      such mal nach einer GUI für yum. Ich glaub da gibt es einige ...

      Unity und die GNOME Shell laufen nur, wenn Du einen richtigen Grafiktreiber am Laufen hast. Musste ich auf meinen Notebook auch erst nachinstallieren.

      Grüße,
      Jürgen

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