Umfrage von Gartner: Open-Source-Software findet immer mehr Zuspruch

8 Februar 2011 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Open-Source OSS Logo 150x150In einer kürzlichen Umfrage hat Gartner herausgefunden, dass mehr als die Hälfte der befragten Organisationen Open-Source-Lösungen (OSS) in ihre IT-Strategie aufgenommen haben. Ein Drittel davon gaben als Gründe Flexibilität, Innovation, kürzere Entwicklungszeiten und schnellere Beschaffungszeiten an. Ebenso enthüllte die Umfrage, dass lediglich ein Drittel auch eine formelle OSS-Richtlinien eingeführt haben.

Es wurden insgesamt 547 IT-Entscheider in elf Ländern zwischen Juli 2010 und August 2010 befragt. Laurie Wurster von Gartner sagte, dass sich Unternehmen mit OSS-Software einen Vorteil gegenüber Konkurrenten versprechen. Wenn man Code verändern könne, um diesen einzigartig für eine Firma zu machen, hätte man sich einen Vorteil verschafft.

Auch externe Dienstleister würden auf diesen Zug aufspringen und gezielt OSS-Software-Lösungen anbieten. Open-Source würde dabei nicht nur in unkritischen, sondern auch in Unternehmens-kritischen Umgebungen Einsatz finden. Kosteneinsparungen sei ein großer Antrieb. Allerdings hätten die meisten Befragten den höheren Nutzen anstatt “Freibier” angegeben.

22 Prozent aller Befragten würden OSS-Software in allen Abteilungen der Firma einsetzen. 46 Prozent setzen Open-Source-Programme in speziellen Abteilungen ein. Darüber hinaus seien 21 Prozent im Begriff, OSS-Software einzuführen. Vor fünf Jahren gaben bei einer ähnlichen Umfrage weniger als zehn Prozent an, OSS zu benutzen. Im selben Zeitraum sei der Einsatz von proprietärer Software zurückgegangen. Die Raten decken sich mit dem Zuwachs der eingesetzten Open-Source-Programme. Allerdings habe sich auch die Zahl intern entwickelter Software gesteigert. Somit schlussfolgert man, dass OSS zumeist bei intern eingesetzten Lösungen Verwendung findet, anstatt proprietäre Lösungen zu ersetzen.



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