Linux Mint 9 Fluxbox ist fertig

7 September 2010 2 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Linux Mint LogoDas Entwickler-Team von Linux Mint hat „Isadora“ Fluxbox zur Verfügung gestellt. Es gibt eine ganze menge an Neuerungen. Der neue Software-Manager hat wie bei den anderen Abkömmlingen (Xfce, LXDE, KDE und Mint 9) mehr als 30.000 Pakete an Bord, die sich Online bewerten lassen. Diese Bewertungen können andere Anwender zu Rate ziehen, wenn sie Pakete via APT Daemon installieren möchten.

Der Dateimanager Thunar enthält sowohl eine Lösch- als auch eine „In den Papierkorb“-Funktion. Das überarbeitete Backup-Tool erlaubt inkrementelle Datensicherungen, Komprimierung und Integritäts-Prüfung. Ebenso lässt sich die Software-Auswahl sichern. Darüber hinaus gibt es neue Hintergründe und einen verbesserten Update-Manager. Ebenfalls an Bord befindet sich ein „USB Creator“, mit dem sich die Linux-Distribution mit dem leichtgewichtigen Fenstermanager auf einen USB-Massenspeicher bannen lässt. Die Entwickler versprechen schnellere Startzeiten und Langzeitunterstützung (LTS). Linux Mint 9 verwendet Ubuntu 10.04 Lucid Lynx als Basis.

Mit einigen Problemen hat die Fluxbox-Version von Isadora allerdings zu kämpfen. Moonlight wurde entfernt, da ein Fehler Firefox zum Absturz brachte. Wegen Kompatibilitätsproblemen mit dem Windows-Installer ereilte mint4win das selbe Schicksal. Einige Applikationen wie Ubiquity oder VLC funktionieren können das Fluxbox- oder GTK-Theme nicht benutzen. Die Tastenkombination Strg+Alt+Backspace schießt zwar den X-Server ab, startet aber den Slim Login Manager nicht mehr.

Mit Systemressourcen geht Linux Mint 9 Fluxbox sehr schonend um. Anwender benötigen mindestens eine x86-CPU, 256 MByte Arbeitsspeicher und vier GByte Festplattenplatz. Fast komisch wirkt schon die Minimalanforderung einer Grafikkarte, die mindestens eine Auflösung von 800×600 mit sich bringt. Sie finden weitere Details, so wie bekannte Probleme in der offiziellen Ankündigung und den Release-Notizen.

Linux Mint 9 Fluxbox gibt es nur als 32-Bit-Ausgabe. Sie können das Betriebssystem von einem der Spiegel-Server oder via BitTorrent herunterladen (615 MByte).

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2 Kommentare zu “Linux Mint 9 Fluxbox ist fertig”

  1. pigpen sagt:

    Hi Singh,
    schau die mal Puppy und Arch Linux an!

    • jdo sagt:

      Sers,

      kenn ich beide. Aber das Mint Fluxbox gefällt mir einfach besser. Wohl ein Gustibus über den schlecht disputandum ist 😉

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