Gwibber unter Ubuntu 10.04 LTS wieder mit Twitter arbeiten lassen

5 September 2010 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Gwibber Logo 150x150Twitter hat seit dem 1. September eine neue Authentisierungs-Methode eingeführt, die aber schon seit Monaten angekündigt wurde. Der Social-Networking-Client Gwibber kann damit auch schon umgehen. Allerdings ist diese aktuelle Version noch nicht in den stabilen Repositories von Ubuntu. Im PPA Launchpad befindet sich aber eine funktionierende Version. Die Verwendung dieser ist auf eigene Gefahr, funktioniert aber bisher ohne Murren und Knurren. Hier kurz die Schritte, die zum gewünschte Ergebnis führen und Gwibber wieder Freunde mit Twitter werden lassen. Zunächst müssen wir die instabilen Repositories unserem System anfügen. Dazu öffnen wir ein Terminal und geben folgende Befehle ein:

  1.  

Nun ein apt-get upgrade durchzuführen, können wir nicht empfehlen. Sonst spielen Sie unter Umständen auch Testversionen anderer Pakete ein. Am einfachsten ist es, Synaptic zu öffnen und nach Gwibber zu suchen. Nun können Sie die Pakete gwibber und gwibber-service als Upgrade markieren und diese einspielen. Danach entfernen Sie PPA Launchpad wieder aus den Paketquellen und laden die Repositories neu. Als nächsten Schritt berechtigen Sie das Twitter-Konto in Gwibber. Hier öffnet sich innerhalb von Gwibber eine Twitter-Seite, wo Sie Benutzername und Passwort eingeben. Sind diese Informationen korrekt, funktioniert Twitter unter Lucid Lynx wieder einwandfrei (nicht vergessen auf Speichern zu klicken!). Eventuell müssen Sie den Gwibber-Dienst mittels sudo gwibber-service restart neu starten oder booten einfach den Rechner neu. Hier sind die wichtigen Schritte nin Form einer Bildergalerie zusammengefasst.


Wie schon anfangs erwähnt handelt es sich um eine Testversion von Gwibber, die auf eigene Gefahr zu verwenden ist. Diese Twitter-Änderung (OAuth) ist aber nicht aus heiterem Himmel gekommen, sondern wurde schon lange angekündigt. Gwibber unterstützt diese Methode der Authentisierung auch. Aber die Ubuntu-Entwickler scheinen hier etwas geschlafen zu haben und die funktionierende Gwibber-Variante befindet sich nicht in den stabilen Ubuntu Repositories. Wäre das Problem in Zusammenhang mit irgendeinem unbekannten Dienst passiert, würde kein Hahn danach krähen. Aber mit Twitter ist die Lage anders und hier hätte man eigentlich früher reagieren müssen. Ebenso könnte man nachsichtiger sein, wenn es sich um eine kleine Linux-Distribution handeln würde. Aber wer sich benutzerfreundlich ganz groß auf die Fahnen schreibt, sollte solche Unannehmlichkeiten tunlichst vermeiden. Durch solche Schnitzer kann man sich vorstellen, warum gerade Linux-Neulinge dann und wann Frust schieben. In der gerade erschienenen Beta-Ausgabe von Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat haben die Entwickler bereits reagiert und das Gwibber-Twitter-Problem ist nicht mehr vorhanden.

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