Fedora 14 „Laughlin“ Alpha ist testbereit

25 August 2010 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Fedora Linux LogoNachdem sich die Ausgabe von Fedora 14 „Laughlin“ Alpha um eine Woche verschoben hatte, ist die von Red Hat gesponserte Linux-Distribution nun testbereit. Jeder ist Willkommen, beim Testen zu helfen und dem QA-Team zu helfen. Laut Ankündigung enthält Fedora 14 viele neue Funktionen aus der Open-Source-Szene. Viele Details finden Sie auch in den Release-Notizen. Beispiele für die Neuerungen sind:

  • System- und Session-Management: Fedora 14 bringt den Daemon-Manager systemd mit sich. Dieser soll das Starten und die Handhabung der im Hintergrund laufenden Daemons effizienter machen.
  • Desktop-Virtualisierung: Durch Spice soll es einfacher sein, mit virtuellen QEMU-Maschinen zu interagieren.
  • libjpeg wurde durch libjpeg-turbo ersetzt. Dadurch ist die Kompression und Dekompression von JPEG schneller. Dies wirkt sich auf allerlei Applikationen aus. Dazu gehören Photo-Manager, Video-Editoren und PDF-Reader.
  • Fedora 14 stellt die Programmiersprache D vor. Diese kombiniert Schnelligkeit und Produktivität. Ebenso gibt es Updates für Python, Erlang und Perl.
  • Entwickler sollen mittels gdb schneller Debuggen können. Für NetBeans und Eclips stehen ebenfalls neue Versionen zur Verfügung.
  • KDE 4.5 bringt höhere Stabilität und bessere Mitteilungs-Funktionen. Sugar 0.9 sorgt für bessere Benutzerfreundlichkeit und Unterstützung für 3G-Netzwerke.
  • MeeGo Netbook UX 1.0 bringt eine Schnitstelle speziell für Netbooks mit sich.
  • Ab Fedora 14 werden die Entwickler auch Abbilder für EC2 zur Verfügung stellen. Somit können Anwender Amazons Cloud Computing mit Fedora nutzen.
  • Fedora 14 bringt außerdem Unterstützung für SCAP (Security Content Automation Protocol).
  • Perl-6-Unterstützung mit Raduko. Das ist eine Perl-6-Implementierung basierend auf der Parrot Virtual Machine. Somit können Entwickler neue Applikationen mit Perl 6 schreiben, oder existierende portieren.
  • Fedora 14 bringt die Datenanalyse-Software ROOT mit sich. Das ist eine Objekt-orientierte Open-Source-Plattform für Datenbeschaffung, Simulationen und Datenanalyse. Entwickelt wurde das Programm von CERN. Darüber hinaus gibt es Untersstützung für die Programmiersprache R inklusive Add-Ons.

Sie können ein ISO-Abbild von Fedora 14 Alpha aus der Pre-Release-Sektion herunterladen. Live-Medien gibt es für KDE (714 MByte) und GNOME (835 MByte) für die Architekturen i686 und x86_64. Darüber hinaus stehen Installations-Images für i386 und x86_64 bereit.

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