2008: RIAA hat 16 Millionen US-Dollar an Anwälte gezahlt, um 391.000 US-Dollar zu gewinnen

15 Juli 2010 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

RIAA LogoBei einem solchen Geschäftsplan würde jeder BWL-Erstsemester-Student wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Die RIAA (Recording Industry Association of America) zahlte im Jahre 2008 9.364.901 Millionen US-Dollar an Holmes Roberts & Owen, mehr als sieben Millionen US-Dollar an Jenner & Block und 1.25 Millionen and Cravath Swain & Moore, um seine Copyright-Ansprüche durchzusetzen. Unter Strich kamen dabei 391.000 US-Dollar zurück in die Kassen. Es sind noch einige andere Anwälte involviert, aber die bekamen nicht ganz so viel Geld.

Für das Jahr 2007 sieht das nicht viel besser aus. Insgesamt gab die RIAA 21 Millionen US-Dollar für Anwälte und 3.5 Millionen für Untersuchungen aus. Die Rückzahlung dafür war 515.929 US-Dollar. 2006? Auch nicht besser. Mehr als 19 Millionen US-Dollar an Anwälte verbraten und 3.6 Millionen für Untersuchungen. Gewinn – 455.000 US-Dollar. Macht eine Bilanz von 64 Millionen US-Dollar auf der Soll- und zirka 1,3 Millionen auf der Haben-Seite.

Die RIAA setzt sich zusammen aus Vivendi Universal (Frankreich), Sony (Japan), EMI (Großbritannien) und Warner Music (USA). Der RIAA-Chef Mitch ‘The Don’ Bainwol verdiente im Jahr 2008 ungefähr zwei Millionen US-Dollar. Ohne weitere Worte außer … HAHAHAHAHAHAHA

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