OpenDNS FamilyShield hilft Kinder im Netz zu schützen

25 Juni 2010 2 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

FamilyShield LogoElternkontroll-Software gibt es einige auf dem Markt. Beim Browsen durchs Web sind die Möglichkeiten aber immer noch relativ beschränkt. Entweder müssen Sie sich auf ein Software-Paket verlassen, dass jedes Element einzeln untersucht, oder Sie führen eine feste Liste, auf welche Webseiten der Zugriff verweigert werden soll.

Die Macher von OpenDNS stellen nun eine weitere Option zur Verfügung. FamilyShield blockt Phishing- und Porno-Webseiten via DNS-Filter. Dabei lässt sich der Dienst genauso einfach aufsetzen, wie der bisher bekannte Dienst der Firma Sie müssen lediglich zwei IP-Adressen (208.67.222.123, 208.67.220.123) in Ihre DNS-Einstellungen eintragen und fertig. OpenDNS bietet für Hilfesuchende außerdem Schritt-für-Schritt-Anleitungen an.

Sobald FamilyShield konfiguriert ist, blockiert es Phishing-Seiten und solche mit pornografischen Inhalten im Hintergrund. Weil Kinder in der Regel schnell lernen, hat OpenDNS auch den Zugriff auf anonymisierenden Webseiten und Proxies gesperrt. Damit ließe sich der OpenDNS-Schutz leicht aushebeln. Wer die Kontrolle etwas genauer regeln möchte, kann das mittels eines Basic-Kontos bei OpenDNS vollziehen. Dieser Dienst kostet auch nichts extra.

Dieses System ist natürlich nicht 100 Prozent wasserdicht. Der Schutz ist nur so gut, wie Sie die DNS-Einstellungen vor Ihren Kindern schützen können. Erwägen Sie den Einsatz von FamilyShield, sollten Sie auch das Betriebssystem zunächst dementsprechend absichern. Unglücklicherweise ist das auf dem iPhone, iPod Touch und iPad nicht so einfach. Da Apple hier nicht wirklich eine Option vorsieht, diese Einstellungen zu sperren. Alternativ könnten Sie die Benutzung von Safari komplett verbieten. OpenDNS FamilyShield und OpenDNS Basic sind beide kostenlos. Das System funktioniert im Prinzip mit jedem Gerät, das sich zum Internet verbinden kann.

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2 Kommentare zu “OpenDNS FamilyShield hilft Kinder im Netz zu schützen”

  1. cucku sagt:

    wenn man die DNS einstellungen über seinen router automatisch an ALLE netzwerkgeräte weitergibt, kann das kind die einstellungen am iphone/ipad nicht mehr so leicht ändern. da müsste das kind schon SEHR genau wissen, was es tut...

  2. .Marcus. sagt:

    Das ist Richtig, des weiteren ist es möglich, vorausgesetzt man hat einen ordnetlichen Router System, ein redirect von Port 53 durchzuführen, damit wäre auch eine andere DNS Einstellung auf dem Client nicht mehr von Bedeutung.

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