Enthüllt das McAfee-Desaster etwas über die Intel-Microsoft-Beziehung?

23 April 2010 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

McAfee LogoDie Sicherheitsfirma McAfee hat Anfang der Woche ein fehlerhaftes Update (DAT) für den gleichnamigen Virenscanner ausgeliefert. Wegen eines so genannten „false positive“ schickte die vermeintliche Sicherheits-Software die Datei svchost.exe unter Windows XP SP3 in Quarantäne, was den Rechner in einem unbrauchbaren Zustand hinterließ. Ohne Virenscanner von McAfee hätten die Rechner höchstwahrscheinlich Malware drauf, aber sie würden noch laufen.

Chip-Hersteller Intel hat laut oregonlive.com bisher den Firmen-Rechnern weder ein Update auf Windows Vista noch auf Windows 7 spendiert. Die Folgen können Sie sich sicher denken. Angeblich seien etliche Computer bei Intel dem McAfee-Bug zum Opfer gefallen. Das Interessante an der Nachricht: Intel ist bisher Microsofts Ruf nach Sicherheit nicht gefolgt und betreibt weiterhin Windows XP auf den Rechnern. Nun kann man spekulieren, ob es eine Geldfrage ist oder Intel ganz einfach keine Notwendigkeit sieht, den Rechnern ein neues Betriebssystem zu spendieren. Intel betreibt sicher nicht weiterhin ohne Grund ein neun Jahre altes OS. Der Chip-Krösus lebt ja schließlich alles andere als hinter dem Mond.

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