Das Ende für Flash Player unter Linux ist angekündigt: 11.2 letzte Version

23 Februar 2012 5 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Flash LogoLaut eines Blog-Eintrags bei Adobe arbeiten Google und der Flash-Hersteller wohl an einer einzelnen API für das hosten von Plugins in einem Browser. Der neue Plugin-Code nennt sich Pepper. Dies ist eine Schicht zwischen Browser und Plugin, die Unterschiede zwischen Browser- und Betriebssystem-Implementierungen außer Acht lässt.

Bereits Ende dieses Jahres will Google den neuen Pepper-basierten Flash-Player als Teil von Google Chrome auf allen Plattformen ausliefern. Das betrifft natürlich auch Linux.

Die schlechten Nachrichten: Nach Version 11.2 wird es für Flash für Linux nur noch durch die Pepper-API geben. Als direkten Download will es Adobe nicht mehr anbieten. Zumindest verspricht Adobe noch 5 Jahre Sicherheits-Updates für Version 11.2, sobald diese auf dem Markt ist. Auf anderen Plattformen (Mac OS X und Windows) wird es auch einen ganz normalen Flash Player geben.

Bisher scheint Chrome der einzige Browser zu sein, der die neue Pepper-Schnittstelle unterstützt. Mozilla hat laut eigenem Wiki kein Interesse daran und von Opera und anderen Browser-Herstellern hat man noch keine Stellungsnahmen dazu. Ist sich Wert, da mal dran zu bleiben.

Ganz ehrlich? Im Browser Flash zu haben ist manchmal ganz nett, aber nicht wirklich erforderlich. YouTube stellt auf Nicht-Flash um oder hat schon umgestellt, das gleiche gilt für Anbieter wie Vimeo (mein Fehler, da gibt es derzeit nur einen Feature Request aber keine Details von Vimeo wann und ob! Sorry!). Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich Flash überhaupt vermissen würde, wenn es nicht mehr installiert wäre. Adobe soll die freigewordenen Ressourcen investieren und Photoshop auf Linux portieren - das wäre mir viel lieber :)

Wer Flash wirklich braucht, kann sich Lightspark mal ansehen. Das ist ein unter der LGPLv3 lizenzierter Flash Player, der sich auch als Plugin in Browser integriert. Lighspark unterstützt Adobes neue Flash-Formate und die AVM2 Virtual Machine.

Laut eines Blog-Eintrags bei Adobe arbeiten Google und der Flash-Hersteller wohl an einer einzelnen API für das hosten von Plugins in einem Browser. Der neue Plugin-Code nennt sich Pepper. Dies ist eine Schicht zwischen Browser und Plugin, die Unterschiede zwischen Browser- und Betriebssystem-Implementierungen außer Acht lässt. Bereits Ende dieses Jahres will Google den neuen Pepper-basierten Flash-Player als Teil von Google Chrome auf allen Plattformen ausliefern. Das betrifft natürlich auch Linux. Die schlechten Nachrichten: Nach Version 11.2 wird es für Flash [...]


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5 Kommentare zu “Das Ende für Flash Player unter Linux ist angekündigt: 11.2 letzte Version”

  1. Elion sagt:

    Wie kann ich denn bei Vimeo mit Firefox WebM Videos schauen? Youtube bietet scheinbar nur die vielgeschauten Videos in WebM an, und auch nur wenn man beim HTML5 test teilnimmt.

    • jdo sagt:

      Sorry, mein Fehler ... bei Vimeo gibt es einen Request für die Unterstützung von WebM und bei YouTube will man meines Wissen immer dann Videos konvertieren, wenn freie Rechenzeit da ist. Oder täusche ich mich da?

    • Chris sagt:

      Schau dir mal http://wiki.ubuntuusers.de/Flash_vermeiden an. Da stehen einige Tricks, wie man manche Websiten dazu zwingen kann, ohne Flash klar zu kommen ;)

      Ich surfe seit ca. 2 Wochen ganz ohne Flash nachdem ich mit Opera mehrere Monate mit deaktivierten Plugins gesurft habe. Bei Youtube gibt es immer wieder Probleme, aber sonst komme ich auch ohne Flash klar.

      • jdo sagt:

        Cool, danke für den Hinweis ... wie gesagt, ich glaub ich würde es nicht vermissen ... der meiste Flash-Content ist eh Müll :)

  2. Caleb_IX sagt:

    Also ich habe mal gnash und lightspark getestet. Gnash funktioniert hackelig auf youtube aber immerhin. lightspark macht keine Mucks, leider! :-( Hoffen wir mal, dass die Progarmmierer nun in die Tasten hauen und bis zum Sommer einen wunderbaren Flashersatz lifern können. Währe wirklich schön endlich einen wirklich stabilen und perfomanten Flash-Ersatz zu haben.

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