Live-DVD: Gentoo Linux 12.0

2 Januar 2012 4 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Gentoo Logo 150x150Die Entwickler von Gentoo Linux haben zum Jahresbeginn 2012 gleich einmal eine mit Software gespickte Live-DVD ausgegeben. Unter anderem sind laut offizieller Ankündigung Linux-Kernel 3.1.5, X.Org 1.10.4, KDE 4.7.4, GNOME 3.2.1, Xfce 4.8, Fluxbox 1.3.2, Firefox 9.0, LibreOffice 3.4.99.2, Gimp 2.6.11, Blender 2.60, Amarok 2.5, VLC 1.1.13 und Chromium 16.0 enthalten. Verfügbar ist das Betriebssystem für die Architekturen x86 und x86_64. Wer genau wissen möchte, welche Pakete enthalten sind, kann sich die wirklich langen Paket-Listen zu Gemüte führen: x86, x86_64

Die Entwickler heben hervor, dass sie das beschreibbare Dateisystem AUFS verwendet haben. Somit können Anwender neue Pakete via emerge einspielen. Ebenso gibt es die Möglichkeit eines beständigen $HOME. Wer dazu mehr Informationen erhalten möchte, soll nach dem Start F9 drücken.

Die Live-DVD ist in zwei Geschmacksrichtungen verfügbar:

  • Eine Hybrid-Version für x86 und x86_64. Die Version livedvd-x86-amd64-32ul-11.2 wird mit 32-Bit und 64-Bit-Systemen funktionieren. Wer eine x86-CPU hat, soll den Standard-Gentoo-Kernel starten. Wer eine 64-Bit-Architektur hat, möchte den gentoo64-Kernel verwenden.
  • Die Live-DVD livedvd-amd64-multilib-11.2 version ist ausschließlich für 64-Bit-Systeme.

Du kannst Dir die ISO-Abbilder von einem der zahlreichen Spiegel-Server oder via BitTorrent herunterladen: livedvd-x86-amd64-32ul-2012.iso (3,5 GByte, torrent), livedvd-amd64-multilib-2012.iso (3,716 MByte, torrent).



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4 Kommentare zu “Live-DVD: Gentoo Linux 12.0”

  1. Tobias sagt:

    Hey, danke für die anleitung. Leider funktioniert mit dem kernel offenbar mein CPUlüfter nur noch im volllastmodus.

    Kann mir jemand eine Anleitung, wie ich den händischen Kernel-downgrade unter ubuntu 11.10 mache senden oder verlinken?
    abbadon80@freenet.de

    Danke, Tobias

  2. Tobias sagt:

    *lach* verdammt, bin im Artikel verrutscht, gewollt war das im extix-artikel. Lässt mich jetzt noch mehr als noob dastehen. Verdammt. Aber unabhängig, ich mag eure Seite, sehr informativ!

    (und ich werd mal googlen, wie ich den kernel wieder loswerd. Vermute ich richtig, dass man ihn in grub auskommentieren kann?)

    • jdo sagt:

      Kein Problem ... wenn Du den neuen Kernel installiert hast, dann muss doch der alte noch da sein. Den kannst Du bei einem Reboot dann starten, oder?

      Dann finde mal raus, wie das Paket heisst, dass Du loswerden möchtest:

      sudo dpkg --list | grep linux-image

      Da sollte dann der 3.1.6 auftauchen. Und dieses Paket deinstallierst Du mittels

      dpgk -r
      und machst nochmal ein update-grub.

      Das sollte eigentlich funktionieren.

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